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GG 19

GG 19

Regie M.A. Harald Siebler
Kinostart 31.05.2007

Kritiken • GG 19

31. Mai 2007 | GG 19 • Kritik • Berliner Zeitung

19 Regisseure mit 19 guten Absichten ergeben nicht notwendig 19 gute Episoden und erst recht keinen guten Film, meint Christian Bommarius. "Die guten Absichten wird den Autoren und Filmemachern niemand bestreiten, aber nur wenigen ist es gelungen, ihre guten Absichten zur interessanten Anschauung zu bringen. ... Die Verdampfung der Menschenwürde als Fernseh-Event, die Bedrohung der freien Entfaltung der Persönlichkeit durch einen Polizisten und zugleich die Bedrohung des Polizisten durch die sich frei entfaltende Persönlichkeit, das sind Episoden, die zeigen, was aus dem Film hätte werden können, hätten sich nur alle Autoren und Regisseure der Aufgabe intellektuell gewachsen gezeigt."

30. Mai 2007 | GG 19 • Kritik • Berliner Zeitung

Andreas Kurtz berichtet von der Premiere.

24. Mai 2007 | GG 19 • Kritik • film-dienst 11/2007

Für Michael Kohler bietet der Film Belangloses, Abwegiges, Dummes. "Vermutlich glauben die Verantwortlichen tatsächlich, dass die demokratische Form der öffentlichen Ausschreibung ihrem Gegenstand auf besondere Weise gerecht wird. Doch funktionieren demokratische Regeln in der Kunst nur sehr bedingt, weshalb die naheliegende Idee, sich zu fragen, wer in Deutschland ästhetisch interessante, inszenatorisch spannende und inhaltlich kluge Kurzfilme macht, die bessere gewesen wäre. Wirklich ärgerlich an GG 19 ist daher, wie leichtfertig hier eine Chance verschenkt wurde, die wohl so schnell nicht wiederkommt."

24. Mai 2007 | GG 19 • Kritik • br-online.de

Ernüchtert nennt Kisten Liese den Film. "Ein so ernstes, brisantes Thema wie Arbeitskampf und Streikrecht wird dagegen regelrecht verschenkt. Die Groteske um einen Angestellten, der gerade seinen Job verloren hat und sich das Leben nehmen will, am Ende aber vom Minister befördert wird, wirkt zwar spleenig, verharmlost aber die Brutalität auf dem heutigen Arbeitsmarkt samt Hartz IV und Hungerlöhnen. Schade eigentlich. Die Idee, die Menschen in Zeiten der Politikverdrossenheit wieder mehr auf ihre Rechte aufmerksam zu machen und zum Protest zu ermuntern, ist ja gut."

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