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IHR NAME IST SABINE

IHR NAME IST SABINE

Regie Sandrine Bonnaire
Kinostart 15.01.2009

Kritiken • IHR NAME IST SABINE

29. Januar 2009 | IHR NAME IST SABINE • Kritik • Berliner Zeitung

Sandrine Bonnaires Blick ist auf ihre Schwester konzentriert, schreibt Gerhard Midding. "Sie erzählt eine beispielhafte Fallgeschichte aus persönlicher Betroffenheit. Nicht Zorn, sondern eine tiefe Traurigkeit ist der Impuls ihrer filmischen Anklage. Behutsam versucht sie, in eine Welt einzudringen, deren Zugang ihr immer wider verwehrt wird. Sabine nimmt das Leben auf eine Weise war, die nicht mitteilbar ist; sie strukturiert das Chaos der Sinnesreize, denen sie ohne Filter ausgesetzt ist, durch zwanghafte Rituale und monotone Wiederholungen. Sabine bleibt der Kamera fremd und ist ihr zugleich ganz nah."

29. Januar 2009 | IHR NAME IST SABINE • Kritik • Die Tageszeitung

Sandrine Bonnaire liefert ein intensives, sehr persönliches Porträt ihrer Schwester und ihres Umfelds, dessen Stärke es ist, dass sie viel von sich selbst preisgibt, lobt Robert Schröpfer. "Sein Schmerzzentrum aber erreicht der Film, wenn Sandrine Bonnaire Gegenwart und Vergangenheit zusammenführt und ihre Schwester mit den Bildern einer gemeinsamen Reise nach New York konfrontiert - noch immer ein Sehnsuchtsort Sabines. Sie bricht in Schluchzen aus, ein tränenloses Weinen, dass einem der Atem stockt. Wenn es ihr zu viel werde, könne sie abschalten, sagt ihr Sandrine. Sie heule vor Freude, antwortet die Schwester."

05. Januar 2009 | IHR NAME IST SABINE • Kritik • critic.de

Birte Lüdeking ist von der Regisseurin beeindruckt. "So wie Sandrine Bonnaire in ihrer Inszenierung Bilder der Vergangenheit und Gegenwart nebeneinander stellt und vergleicht ist ihre erste Regiearbeit zu einer sozialkritischen Anklage und einem persönlichen Abschied von der jugendlichen Sabine geworden. ... Sandrine Bonnaires respektvolle und feinfühlige Dokumentation plädiert für die Notwendigkeit angemessener Behandlungen von Autisten und veranschaulicht die Wichtigkeit sozialer Kontakte."

03. Januar 2009 | IHR NAME IST SABINE • Kritik • programmkino.de

Laut Hendrike Bake tritt die Regisseurin selbst "nie in Erscheinung. Sie überlässt Ihrer Schwester das Bild und passt das Tempo ihrer Erzählung dem gemächlichen Rhythmus der Hausgemeinschaft an. Hin und wieder fügt Sandrine Bonnaire im Off einen Gedanken hinzu und erzählt von ihrer gemeinsamen Kindheit, von der Hilflosigkeit der Familie und von der Suche nach einem angemessenen Heim für Sabine. Dabei ist sie sehr zurückhaltend. Respektvoll beobachtet sie Sabine und ihre Umgebung und überlässt es den Zuschauern, Fragen zu formulieren und sich selbst Gedanken zu machen."

02. Januar 2009 | IHR NAME IST SABINE • Kritik • kino-zeit.de

Joachim Kurz sah einen traurigen Film, und einen Und ein wütender "zugleich. Doch bei allen negativen Gefühlen bleibt ein sehr tröstliches Gefühl zurück, das den Zuschauer mit den Bildern und Stimmungen versöhnt und ihn hebt – dass die Liebe zu einem Menschen selbst den schrecklichsten Verfall überdauern kann. Genau das ist die Botschaft, die von diesem Film im Gedächtnis bleibt. Und zugleich ist der Film auch ein flammender Appell an die Verantwortlichen in Politik und Gesundheitswesen, die Kranken und ihre Angehörigen nicht einfach im Regen stehen zu lassen. Man hofft inständig, dass dieser Kampf erfolgreich sein wird. Und dass die Diskussionen, die dieser Film bereits ausgelöst hat, weitergehen werden."

01. Dezember 2008 | IHR NAME IST SABINE • Kritik • filmz.de

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