Inhalt • XXY
Alex ist 15 - und trägt ein großes Geheimnis in sich. Sie ist beides: Junge und Mädchen. Alex Eltern sind mit ihr aus Buenos Aires nach Uruguay gezogen, weg vom Geschwätz der Leute. Aber auch an diesem abgelegenen Küstenstreifen sehen sie sich schnell der gleichen Intoleranz gegenüber: Bald tauchen neue Gerüchte auf. Aber alles, was Alex für den Moment möchte, ist, dass die Dinge gleich bleiben. Ihr Körper überfordert sie zunehmend. Als ein befreundeter Chirurg mit seiner Familie zu Besuch kommt, stellen sich plötzlich neue Fragen. Zudem übt Alex auf dessen Sohn Alvaro eine ganz besondere Faszination aus ...
Kritik • XXY • 21. Juni 2008 • critic.de
Wenn die Filmemacherin laut Michael Kienzl "verschiedene Standpunkte und Hintergrundinformationen in die Handlung einfügt, folgt der Film einer argumentativen Linie, an dessen Ende Alex’ Entscheidung für ihr weiteres Leben steht. An einigen Stellen, etwa wenn Alex’ Vater sich mit einem intersexuellen Tankwart trifft, der sich einer Operation unterzogen hat, geht der Film etwas belehrend mit seiner Thematik um, ohne jedoch konkrete Informationen zu liefern. Dass der Film nicht zum bloßen Träger einer humanistischen Botschaft wird, verhindert die prägnante filmische Sprache. Mit atmosphärischen, von Hell-Dunkel-Kontrasten bestimmten Bildern, die immer nah an den Figuren dran sind, entwickelt der Film eine langsame Sogwirkung."