Inhalt • ACTRICES
Die 40-jährige Schauspielerin Marcelline steckt mitten in den Proben für eine Hauptrolle. Bewegung statt Psychologie ist das Credo des eigenwilligen Jungregisseurs. Begleitet von den nicht enden wollenden Ratschlägen ihrer ewig jungen, lebensfrohen Mutter schlittert Marcelline in das, was man eine ausgewachsene Sinnkrise nennen kann. Traum und Wirklichkeit, Hingabe und Eigensucht, Leben, Erinnerung und Fiktion beginnen sich zu verweben und zu durchkreuzen...
Kritik • ACTRICES • 06. Februar 2008 • critic.de
Laut Michael Kienzl lässt sich der Film keinesfalls auf eine bloße Neurotiker-Klamotte reduzieren. "Die subjektiv verzerrte Perspektive Marcellines, die ACTRICES einnimmt, ist dabei gleichzeitig die größte Stärke und Schwäche des Films. Einerseits entsteht eine ungeheure Dynamik durch die innere Unruhe der Protagonistin, mit der sie von einem Fettnäpfchen zum nächsten hastet. Allerdings ist Bruni Tedeschis Spiel teilweise zu manieriert und die Stimmungsschwankungen der Figur zu wechselhaft, um für den Zuschauer nachvollziehbar zu bleiben. In solchen Momenten kann es passieren, dass die Titelfigur und ihr egozentristisches Weltbild nicht mehr faszinierend wirken, sondern die Nerven des Zuschauers überstrapazieren."