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JELLYFISH

JELLYFISH

Regie Etgar Keret
Shira Geffen
Kinostart 13.03.2008

Kritiken • JELLYFISH

13. März 2008 | JELLYFISH • Kritik • Berliner Zeitung

Jan Brachmann schreibt über das Ich: Vielleicht "haben wir nur vergessen, dass das Leben als fähige, verantwortungsvolle Existenz auch früher keine Gegebenheit, sondern stets eine Aufgabe war. Den Zerfall dieser verantwortlichen Existenz, das bloße Getragenwerden durch die äußeren Umstände filmisch zu beschreiben wie in JELLYFISH, zeugt von feiner Empfindsamkeit und überlegter Kunst. Auf die Dauer jedoch ist es auch ein wenig bequem."

13. März 2008 | JELLYFISH • Kritik • Frankfurter Rundschau

Irrsinnig komisch und fabelhaft traurig sind die Bilder, schreibt Heike Kühn. "JELLYFISH ist Bestandsaufnahme einer Gesellschaft im permanenten Ausnahmezustand, aber auch ein Ozean voll Phantasie. Eine rätselhafte kleine Sirene führt Batya zurück zu einem traumatischen Kindheitserlebnis, die Psychoanalyse kommt als Gedicht daher, und das Unbewusste taucht mit dem Meer um die Wette, Muscheln, Metaphern, Bilder hervorholend."

05. März 2008 | JELLYFISH • Kritik • kino-zeit.de

Marie Anderson mag den Film. "Diese drei lediglich locker miteinander verknüpften Episoden über so unterschiedliche Frauen, die alle in einer sogartigen Melancholie dahintreiben, zeichnen sich vor allem durch ihre durchlässigen Dimensionen zwischen Traum, Imagination und Realität aus, die eine schwer fassbare Welt konstruieren, deren komplexe Zwielichtigkeit auf schlichte, starke Bilder trifft, was dem Film eine symbolträchtige Atmosphäre verleiht, die den Zuschauer auf eine sehr emotionale Art berührt, ohne die gängigen Klischees über das Leben und seine Tiefen wie Untiefen überzustrapazieren."

31. Januar 2008 | JELLYFISH • Kritik • programmkino.de

Thomas Volkmann lobt die in einem Schwebezustand zwischen Realität und Traumwelt befindliche Atmosphäre. "Dem träumerischen Schwebezustand seiner Figuren wird JELLYFISH aber auch in seiner künstlerischen Bildsprache immer wieder gerecht. Dass vieles stilisiert und konstruiert wirkt, stört in keinerlei Weise – gerade die dadurch aufgeworfene Poesie und Rätselhaftigkeit verleihen diesem frei von politischen Ambitionen stehenden israelischen Film seine besondere Note."

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