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ELBE

ELBE

Regie Marco Mittelstaedt
Kinostart 24.05.2007

Kritiken • ELBE

26. Juli 2007 | ELBE • Kritik • Die Tageszeitung

Carolin Ströbele spricht mit dem Regisseur über den Rhythmus des Filmes, den der Fluß vorgegeben hat.

30. Mai 2007 | ELBE • Kritik • Die Tageszeitung

Das Konzept von ELBE ist grandios, lobt Dietrich Kuhlbrodt, aber der Film traut sich nicht. "Eine Mini-Liebesgeschichte ist dabei, auch ein Mini-Tatort-Krimi. Ein Raub, eine Verfolgung, ein Todesschuss. Wer war's? Und Moral sowieso: Unrecht Gut ins Wasser werfen oder als Ausgleich für Hartz IV behalten? Schon richtig, dass all diese Sequenzen wortkarg erzählt werden. Das Bild dominiert. Der Schnitt bringt's. Zu untertiteln wäre nichts. Aber auch als schöne Bildmontage platzt die Nebenhandlung ins Konzept. Die Elbe, die Reise, das Geisterschiff. Mit Genreklischees können wir da nichts anfangen, auch nicht mit einer Chronologie."

24. Mai 2007 | ELBE • Kritik • Berliner Zeitung

Ein stilles Hohelied der Freundschaft singt der Film laut Knut Elstermann. "In diesem Roadmovie auf der Elbe wechseln die Schauplätze ständig und für den Zuschauer nicht immer ganz nachvollziehbar. Dem Fluss aber gewinnt Andreas Höfer atemberaubende Bilder ab. Zusammen mit der Musik von Lars Löhn, der geschickt Country-Stimmung mit osteuropäischen Klängen mischt, entstehen schöne, zeitlose Augenblicke der Weite, die unsere Schiffer aller Schwere entheben. Wenn die beiden auf der Elbe unterwegs sind, die so endlos und machtvoll wie der Mississippi dahinzieht, dann scheint auf einmal alles möglich."

22. Mai 2007 | ELBE • Kritik • film-dienst 11/2007

Reich an wunderschönen Landschaftsimpressionen und langen elegischen Kamerafahrten ist der Film laut Alexandra Wach. "Der eigentliche Magnet des kleinen, melancholischen und überaus sympathischen Films ist der titelgebende Fluss, die Bewegung, die Topografie. Ein beeindruckender deutscher Heimatfilm der anderen Art, stimmig in der Zeichnung des Milieus und einer sich unaufdringlich verzweigenden Handlung, hervorragend besetzt und reich an knapp skizzierten Szenen, die unaufgeregt und leise von existenziellen Momenten wie Weggehen, Suchen, Verlieren und Dazulernen erzählen."

22. Mai 2007 | ELBE • Kritik • br-online.de

Für Kirsten Liese ist der Film "eigentlich ein poetisch-leises Kammerspiel, das sich jedoch überraschend zu einem packenden, nervenaufreibenden Krimi ausweitet. Beinahe unmerklich zieht Mittelstaedt sein eingangs langsames Erzähltempo an und wechselt die Tonart, am Ende kommt es fast beiläufig sogar zu einem Mord. ... ELBE ist eine wunderbare Tragikomödie über (Über-)lebenskunst, Freundschaft und Verantwortung. Ein Film so schillernd wie ein Fluss: mal ruhig dahinströmend, mal aufbrausend wie beim stürmischen Aufzug eines Orkans."

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