| Regie | Gregory Hoblit |
| Kinostart | 17.05.2007 |
Michael Kohler sah ein perfektes Symbol der dramaturgischen Verschleierung. "Immer wieder setzt Gregory Hoblit die Rube-Goldberg-Maschinen ins Bild, filigrane Apparaturen aus Messing und Holz, die Crawfords Heim und Büro schmücken, und in denen Kugeln durch ein labyrinthisches, scheinbar sich selbst überlassenes Schienensystem rollen. Sein Film ist nach diesen Maschinen (und Crawfords mörderischen Tüfteleien) modelliert, doch wird man ihrer ausgeklügelten Struktur und der gediegenen Bearbeitung der Materialien früher oder später überdrüssig. Je stärker Hoblit seine Geschichte aufpoliert, desto matter blickt sie uns an."
Dietmar Kammerer wünscht Anthony Hopkins mal eine andere Rolle: Als unantastbarer Zyniker ist er mittlerweile ebenso routiniert wie gelangweilt. Der Regisseur hat einen "handwerklich soliden Thriller hingelegt, der es gerne mit der Feinarbeit und der Raffinesse der diversen Glaskugelmaschinen aufnehmen will, die Hopkins in seiner Freizeit bastelt. Diese Geräte sehen sehr schön aus und dürfen bewundert werden für ihre Eleganz und ihre Präzision, mit der sie eine unterhaltsame Zeit lang genau das hinauszögern, was so einfach wie unvermeidlich ist: dass eine Reihe von Kugeln, oben eingelegt, durch das Gesetz der Schwerkraft endlich unten ankommen wird."
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