| Regie | Josh Gordon |
| Will Speck | |
| Kinostart | 10.05.2007 |
Carmen Böker mag den Brachialhumor. "Verblüffenderweise hat der Film von Josh Gordon & Will Speck aber seine sarkastischen Momente, in denen es nicht ganz so herrenabendmäßig zwischen die Beine geht."
Wie Holger Römers weiß, hat in Amerika ein Humor Konjunktur, der heterosexuelle Männer schwul aussehen lässt. "Gerade deshalb ist es eine angenehme Überraschung, dass diese Klamotte nicht krampfhaft auf solche Witze fixiert ist. ... Stattdessen nehmen einige der besten Gags des Films ziemlich abwegige Ziele aufs Korn, wie etwa österreichische Fantasie-Vornamen oder die grotesken Horrorvorstellungen, die sich die westliche Öffentlichkeit von Nord-Korea macht. Ganz beiläufig karikiert die entspannte Komödie zudem die künstlerischen Prätentionen des Eiskunstlaufs: Es ist lustig anzusehen, welche kuriosen Pirouetten und Schrittfolgen die Hauptdarsteller Will Ferrell und Jon Heder aufs Eis legen."
Will Ferrell fühlt sich sichtlich wohl in sportiven Komödien, behauptet Marcus Wessel. "Abseits aller filmhistorischen Verweise nehmen sich Die Eisprinzen zugleich des Irrsinns des realen Sport- und Wettkampfbetriebs an. So finden sich zahlreiche Reminiszenzen speziell an das Eiskunstlauf-Geschäft. ... Bizarr ist vieles von dem, was uns Die Eisprinzen im Lauf von 93 Minuten präsentiert. Aber auch schlichtweg zum Schreien komisch, überdreht und angenehm politisch unkorrekt. Es dürfte schwierig werden, in den nächsten Wochen eine unterhaltsamere Komödie auf dem Kinospielplan zu finden."