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DAS DOPPELTE LOTTCHEN

DAS DOPPELTE LOTTCHEN

Regie Michael Schaack
Toby Genkel
Kinostart 10.05.2007

Kritiken • DAS DOPPELTE LOTTCHEN

10. Mai 2007 | DAS DOPPELTE LOTTCHEN • Kritik • Berliner Zeitung

Während im Original zuerst das Herz der Leser angesprochen wird, geht es hier um Nervenkitzel, meint Cornelia Geissler. Aber die Zeichnungen haben die Kritikerin nicht überzeugt: "Zwar blieb trotz zahlreicher hinzuerfundener Szenen die erzählerische Grundstruktur erhalten, zwar sind auch die Figuren von Ferne wiederzuerkennen. Aber sie sind so schablonenhaft gezeichnet, dass sie die Geschichte nicht tragen könnten. Es sind Abziehbilder, keine Charaktere. Im Gesicht tragen die Mädchen entweder ein breites Lachen oder einen ernsten Strich. Nicht mal nach dem Untertauchen im See ändert sich Luises Frisur."

08. Mai 2007 | DAS DOPPELTE LOTTCHEN • Kritik • film-dienst 10/2007

Laut Felicitas Kleiner beweist der Trickfilm die ungebrochene Aktualität der Geschichte von Erich Kästner, die auch ohne Modernisierungen des Stoffs zu bewegen versteht. "Sowohl auf kleinere Kinder als auch auf deren Eltern, die die Kästner-Geschichten als Buch verschlangen, zielt auch die visuelle Umsetzung, die sich an den mittlerweile selbst zu Klassikern avancierten Illustrationen von Walter Trier orientiert; bunte Farben und knappe Striche, deren Einfachheit und Prägnanz gut verständlich sind und Erwachsene als Referenz an eigene Leseerfahrungen erinnern – oder einfach stilistisch durch den konsequenten Retro-Look gefallen."

08. Mai 2007 | DAS DOPPELTE LOTTCHEN • Kritik • critic.de

Birte Lüdeking hat sich nicht von der Umsetzung der Geschichte überzeugen lassen. "Das Ergebnis ist eine simple, naive Retro-Ästhetik, die zur geradlinigen und klassischen, eher überraschungsarmen Erzählweise passt. Der typisch feine Humor Kästners kommt dagegen zu kurz, oder er muss einer plumperen Ausrichtung weichen. Wenn als Witzfigur mehrfach ein übergewichtiges, im Buch lediglich als „pausbäckig“ beschriebenes Kind herhalten muss, dann wirkt das in Zeiten zunehmender Essstörungen unter Jugendlichen gedankenlos und widerspricht der modernen und toleranten Botschaft, die der Film trotz seines altmodischen Settings vermitteln will."

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