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HALBDUNKEL

HALBDUNKEL

Regie Artjom Antonov

Kritiken • HALBDUNKEL

10. Mai 2007 | HALBDUNKEL • Kritik • Berliner Zeitung

Der Film zeigt laut Jan Brachmann Sympathie für die Wehrmacht. "Heroisierung wird durch Dämonisierung ersetzt. Die Schilderung der langsamen Vermenschlichung auf beiden Seiten hat dagegen etwas Spannungsreiches, Vorbehaltliches und darum Überzeugendes."

08. Mai 2007 | HALBDUNKEL • Kritik • Der Tagesspiegel

Wie Jens Mühling weiß, hat der Film in Russland viel Kritik einstecken müssen. "Veteranenverbände sprachen von Geschichtsfälschung, der Drehbuchautor Igor Bolgarin distanzierte sich gar von der "antirussischen" Tendenz des Films. Regisseur Artjom Antonow dürfte allerdings geahnt haben, dass er mit seinem Debütfilm einen Generationenkonflikt provozieren würde: Der Ikonisierung des "Großen Vaterländischen Krieges" unter älteren Russen steht bei Antonows Altersgenossen vielfach eine Kriegsskepsis gegenüber, die sich eher aus den Konflikten der nachsowjetischen Ära speist – Tschetschenien an vorderster Stelle."

08. Mai 2007 | HALBDUNKEL • Kritik • Neues Deutschland

Marion Pietrzok sah einen Film jener Generation, die den Großen Vaterländischen Krieg nicht miterlebt hat. "Vielleicht auch daher zeigen die Ausdrucksprägungen der Gesichter im Film keine Erfahrensspuren von Leid, Entbehrung, Verhärmung. Und wenn es am Ende für die Kriegsgefangenen, die "eigentlich friedlichen Burschen", nur eins gibt: Liquidation, wird das nicht als Gerechtigkeit empfunden. Weder aus der Logik des Films heraus noch aus der Position des Zuschauers. Dem Regisseur hat der pathosfreie Film, vor allem das Finale, den Vorwurf des Antipatriotischen, Provokativen, Antirussischen eingetragen."

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