Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

DER LANGE WEG ANS LICHT

DER LANGE WEG ANS LICHT

Regie Douglas Wolfsperger
Kinostart 28.02.2008

Kritiken • DER LANGE WEG ANS LICHT

28. Februar 2008 | DER LANGE WEG ANS LICHT • Kritik • Berliner Zeitung

Um vom Ernst der Sache ein wenig abzulenken, fahndet der Regisseur Laut Philipp Bühler "nach den im Dokumentarfilm heute üblichen Skurrilitäten. Die Meeraner mit ihren Ansichten zum Thema bieten davon reichlich, nicht immer zu ihrem Vorteil. Der ethnologische Blick kann ganz schön gemein sein. Wenn dann auch noch die Schwangeren mit lustig bemalten Bäuchen beim Fotografen auflaufen, erscheint der ganze Komplex Geburt endgültig als reichlich seltsames Phänomen. Dem alles in allem informativen Film tut das gut, der Geburtenrate vielleicht weniger."

28. Februar 2008 | DER LANGE WEG ANS LICHT • Kritik • Der Spiegel

Daniel Sander schreit: Kriegt Kinder! "Uneingeschränkte Heldin von DER LANGE WEG ANS LICHT ist die liebenswerte Hebamme Edeltraut Hertel, die auch in Tansania arbeitet und als lebende Werbetafel für mehr Schwangerschaften ständig über die Freuden der Geburt doziert, ohne dabei – abgesehen von einem eher unglücklichen Exkurs zum Thema Abtreibung – in missionarischen Eifer zu verfallen. Regisseur Wolfsperger macht sich unverhohlen mit ihrer Sache gemein, und so wird der ganze Film langsam zu einer leisen Aufforderung zum Kinderkriegen. Man muss gar nicht darauf hören, um sich von DER LANGE WEG ANS LICHT bestens unterhalten zu lassen. Und wenn es doch jemand tut – nur zu."

10. Januar 2008 | DER LANGE WEG ANS LICHT • Kritik • kino-zeit.de

Laut Katrin Knauth hat sich der Regisseur "ungewöhnliche Protagonisten für seinen Film ausgesucht, der gleichzeitig auch Porträt einer vom Aussterben bedrohenden Kleinstadt und seiner Einwohner ist: Da sind die beiden witzelnden Oberärzte, immer einen schnellen, lustigen Spruch auf der Lippe, und das konsequent in tiefster sächsischer Mundart. Oder der Uhrensammler, dessen Mutter einmal als Hebamme gearbeitet hat. Sie alle versprühen einen eigenwilligen Humor, den man selten in einem Dokumentarfilm findet. Es ist ein augenzwinkernder Beitrag zur Diskussion um die Gebärfreudigkeit in der heutigen Gesellschaft."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,31906