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HANNAH

HANNAH

Regie Erica von Moeller
Kinostart 06.09.2007

Kritiken • HANNAH

06. September 2007 | HANNAH • Kritik • Berliner Zeitung

Der Film zeigt Nina Hoss ohne Schutzpanzer, meint Philipp Bühler. "Durch die Verletzlichkeit - darum handelt es sich schließlich - schimmerte bei Nina Hoss auch immer ein unbändiger Lebensmut. Anders formuliert: ein Überlebenswille, für den sie bereit war, über Leichen zu gehen. In Erica von Moellers erstem Spielfilm zahlt sie den Preis dafür. Etwas angestaubt wirkt das, wie hier eine Frau ihre Lektion bekommt. ... Nicht nur für ein Debüt sieht ihr Film hervorragend aus. Beim Fotografieren geht es darum, rechteckige Bilder zu machen und stillzuhalten. Beim Film beherzigen das zu wenige. Kamerafrau Sophie Maintigneux aber, einst an den stilbildenden Filmen von Michael Klier beteiligt, ist eine Meisterin der Kadrage."

06. September 2007 | HANNAH • Kritik • critic.de

Sascha Keilholz ist enttäuscht: "Die genaue Klärung scheint egal, geht der Film den Problemen der Hauptfigur doch nicht wirklich nach. Innerhalb von einer halben Stunde hat er alle Ambivalenzen ausgereizt und präsentiert den Ex, die Jugendliebe, als das Phantom. Dessen peinlich beklopptes Benehmen bleibt sinnfrei und dient einzig als Auslöser einer ebenso wenig nachvollziehbaren Reise Hannahs nach Berlin. ... Allerdings fehlt es Erica von Moellers Film, der sich zunächst auf hitchcockschen Spuren zu bewegen sucht, ehe er den Kurs Richtung freitagabendlicher ARD-Degeto-Produktion einschlägt, abgesehen von einer angemessenen Stoffbeherrschung und einem stringenten Buch vor allem an ästhetischer Sicherheit."

04. September 2007 | HANNAH • Kritik • kino-zeit.de

HANNAH erinnert Joachim Kurz mit seiner unterkühlten, psychologisierenden Erzählweise ein wenig an Christian Petzolds Filme. "Allerdings verstrickt sich der Film ein wenig in der Vielzahl von Themen und Genres, zwischen denen er angesiedelt ist – im Dickicht zwischen Liebesfilm, Psychothriller und Beziehungsdrama werden leider nicht alle Fäden, die der Film zunächst aufnimmt, auch zu Ende geführt. Traumwandlerisch stilsicher hingegen präsentiert sich die Kameraarbeit von Sophie Maintigneux, die die Atmosphäre des Films mit klinischer Ruhe und Genauigkeit einfängt, und die durch die Bank weg exzellenten Schauspieler, denen ein etwas ausgefeilteres Skript zu wünschen gewesen wäre."

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