Inhalt • HANNAH
Hannah ist eine schöne, junge Frau, voller Rätsel und Geheimnisse. Sie hat sich zwischen kühler Wohnung und schummrigem Fotolabor in einen Kokon der Unnahbarkeit eingesponnen, in ein Netz aus Ritualen, Regeln und Grenzen, an denen ihre Arbeitskollegen ebenso abprallen wie ihr Freund, ihre Tochter und ihre Eltern.
Kritik • HANNAH • 06. September 2007 • Berliner Zeitung
Der Film zeigt Nina Hoss ohne Schutzpanzer, meint Philipp Bühler. "Durch die Verletzlichkeit - darum handelt es sich schließlich - schimmerte bei Nina Hoss auch immer ein unbändiger Lebensmut. Anders formuliert: ein Überlebenswille, für den sie bereit war, über Leichen zu gehen. In Erica von Moellers erstem Spielfilm zahlt sie den Preis dafür. Etwas angestaubt wirkt das, wie hier eine Frau ihre Lektion bekommt. ... Nicht nur für ein Debüt sieht ihr Film hervorragend aus. Beim Fotografieren geht es darum, rechteckige Bilder zu machen und stillzuhalten. Beim Film beherzigen das zu wenige. Kamerafrau Sophie Maintigneux aber, einst an den stilbildenden Filmen von Michael Klier beteiligt, ist eine Meisterin der Kadrage."