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DAS ZAUBERFLUGZEUG

DAS ZAUBERFLUGZEUG

Regie Cédric Kahn
Kinostart 03.05.2007

Kritiken • DAS ZAUBERFLUGZEUG

03. Mai 2007 | DAS ZAUBERFLUGZEUG • Kritik • Berliner Zeitung

Für Leni Höllerer handelt der Film von der Trauer und den Schuldgefühlen eines Kindes. Er "ist eine poetisch und ruhig erzählte Parabel über die tragende Kraft der Liebe, der selbst der Tod kein Ende setzt. Sie ist tröstend und verträumt, ohne die Bitterkeit des Verlusts zu verharmlosen, die vor allem in der von Isabelle Carré eindringlich gespielten Rolle der nervlich zerrütteten Mutter fühlbar wird. Die so behutsame wie elegante Bildsprache und die zart-melancholische Filmmusik von Oscar-Preisträger Gabriel Yared zeigen, dass Fantasy nicht von wuchtigen Effekten leben muss. Eine erste Begegnung mit der Kunst des Kinos könnte kaum besser glücken."

01. Mai 2007 | DAS ZAUBERFLUGZEUG • Kritik • critic.de

Verstörende Beunruhigung hält der Film laut Almut Steinlein bereit, "wenn das Flugzeug, von seinem kleinen Besitzer getrennt, plötzlich zur zerstörerischen Furie wird, oder wenn Charly des nachts als fast bedrohliche Silhouette an der Bettkante der Mutter steht. Das bleiben jedoch nur kleine Risse auf einer ansonsten märchenhaft verklärten Oberfläche. So originell und sensibel wurden die Themen Tod und Abschiednehmen für Kinder schon lange nicht mehr erzählt."

01. Mai 2007 | DAS ZAUBERFLUGZEUG • Kritik • br-online.de

"Märchenhaft und voller Poesie zeichnet Cédric Kahn das kindliche Umgehen mit einem Schicksalsschlag, den Widerstand gegen Autoritäten und die Hoffnung auf einen Neuanfang nach dem endgültigen Adieu, einer fantastischen Begegnung mit dem Verstorbenen, die ihm Sicherheit gibt, dass der immer von oben ein waches Auge auf ihn haben, er nie allein sein wird. Die metaphysischen Bezüge bilden nur die Folie für die Auseinandersetzung mit und die Verarbeitung von Verlust, Wiedergewinnen von Selbstvertrauen und die Bereitschaft, sich gemeinsam mit der Mutter dem Leben ohne Vater zu stellen."

26. April 2007 | DAS ZAUBERFLUGZEUG • Kritik • film-dienst 09/2007

Nimmt man einige souverän inszenierte Spannungsbögen hinzu, hat DAS ZAUBERFLUGZEUG eigentlich alles, was ein guter Kinderfilm braucht, lobt Reinhard Lüke. "Dass die Logik bisweilen ein paar Bocksprünge vollführt, wenn der Flieger mal geradezu allmächtig und dann wieder als bedrohtes, hilfloses Objekt erscheint, nimmt man dafür ebenso in Kauf wie das leicht überzogene Finale mit seiner Charon- und Styx-Metaphorik. Ein anrührendes, aber nie rührseliges Märchen für Kinder, bei dem auch erwachsene Begleitpersonen auf ihre Kosten kommen."

03. April 2007 | DAS ZAUBERFLUGZEUG • Kritik • Der Tagesspiegel

Bewegend nennt Christian Tretbar den Kinderfilm. "In eindrucksvoll düsteren Bildern demonstriert er, wie ein Kind mit dem Tod des Vaters umgeht. Das Flugzeug dient dabei als Transportmittel zwischen Diesseits und Jenseits. Schade nur, dass der Film diesen Fokus etwas aus dem Blick verliert. ... Untermalt ist das alles mit vielen Geigen. Im Zusammenspiel von dunklen Bildern und schwerer Musik kann sich keine fliegende Leichtigkeit entwickeln. Von einem Kinderfilm ist nicht viel zu spüren."

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