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DIE HOCHSTAPLER

DIE HOCHSTAPLER

Regie Alexander Adolph
Kinostart 26.04.2007

Kritiken • DIE HOCHSTAPLER

27. April 2007 | DIE HOCHSTAPLER • Kritik • Der Tagesspiegel

Einbisschen wirken die Protagonisten für Daniela Sannwald erfunden. "Einsichten sind allerdings selten in der fantasielos inszenierten Dokumentation: talking heads in starren Einstellungen, die mit amateurhaft wirkendem Archivmaterial montiert sind. Wobei es sich der Regisseur betont einfach macht, bis hin zum stereotypen Fragenkatalog. Es sind die Antworten, die für Spannung sorgen."

26. April 2007 | DIE HOCHSTAPLER • Kritik • Berliner Zeitung

Aufregend nennt Knut Elstermann die Dokumentation. "Alexander Adolph tat gut daran, ganz auf die Selbstdarstellungskunst seiner Helden zu bauen. Was im Leben für die Opfer verhängnisvoll wirkte, erweist sich als Glücksfall für den Film: Man hört diesen Männern gern und auch gern lange zu. Anfangs amüsiert, dann zunehmend fassungslos, schließlich erschüttert von ihren atemberaubenden Geschichten. ... Erstaunliche Akte negativer Kreativität wirken im Film wie unfreiwillige Parodien des Erfolgsstrebens, wie der letzte Triumph des Scheins über das Sein. Sie stellen eine realitätsentrückte Gesellschaft bloß, die nur unsere besten Seiten will."

24. April 2007 | DIE HOCHSTAPLER • Kritik • film-dienst 09/2007

Hier wird erzählt, wie man die High Society, Banken oder Immobilienkäufer nonchalant übers Ohr haut, schreibt Ulrich Kriest, "was ausgesprochen komisch ist, weil Schadenfreude noch immer die schönste Freude ist. Doch der besonnene Film geht noch weiter. Er dreht den Spiegel um, bis die Täter selbst in den Blick kommen: mit ihrer Großmannssucht, ihrer Machtgeilheit, ihren Ängsten und Wünschen, Profilneurosen und Spleens. ... So setzt sich das Puzzle Stück für Stück auf eine ebenso spannende wie beklemmende Weise zu einem Gesamtbild zusammen: unterhaltsam und raffiniert erzählt DIE HOCHSTAPLER vom Leben in Deutschland, von der Geldgier ("Geiz ist geil!") und vom Wunsch, irgendwann mal "somebody" zu sein."

23. April 2007 | DIE HOCHSTAPLER • Kritik • br-online.de

Thilo Wydra bezeichnet den Film als nüchtern. "Beklemmend mag bei alledem auch sein, wie sehr diese vier Menschen von ihrer zweiten Identität überzeugt waren. Wie bezwingend sie heute noch vor der Kamera davon erzählen. Und so hat dieses Erzählen etwas sehr Authentisches, wo es doch so sehr um Nicht-Authentisches, um Lug und Trug geht. Eine interessante Ambivalenz, die nachdenklich stimmt. Zumal: Ein wenig erzählt diese Doku auch etwas über uns alle, über unsere kleinen Flunkereien, und über all unsere Wahrheiten, Halbwahrheiten und Wahrnehmungsebenen, die mitunter das verständige Miteinander so schwer oder gar unmöglich machen."

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