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CHANSON DER LIEBE

CHANSON DER LIEBE

Regie Christophe Honoré
Kinostart 21.08.2008

Kritiken • CHANSON DER LIEBE

21. August 2008 | CHANSON DER LIEBE • Kritik • Der Tagesspiegel

Ein Musical ist kein Dokumentarfilm, stellt Daniela Sannwald fest. "Wie aus der Handlung heraus über Tische und Bänke getanzt und mitten auf der Straße in Gesang ausgebrochen werden darf, so ist es auch erlaubt, gar nicht existierende Orte zu erfinden. Im Übrigen ist CHANSON DER LIEBE von Christophe Honoré ein wunderbarer und auch geografisch nachvollziehbarer Film über das X. Pariser Arrondissement."

19. August 2008 | CHANSON DER LIEBE • Kritik • br-online.de

Muscials sind nicht verstaubt: Das beweist dieser Film für Margret Köhler. "Auch wenn anfänglich die Singerei als Kommunikation nicht unbedingt das cineastische Wohlgefühl steigert. Doch wer sich darauf einlässt oder auch nur daran gewöhnt, kann durchaus Gefallen an dieser musikalischen Gestaltung des Ausdrucks finden, auch wenn nicht jeder Schauspieler ein Caruso oder eine Callas ist. Ganz nebenbei darf man sich an leichten Reminiszenzen an JULES UND JIM ergötzen. Prädikat: Sehr französisch."

14. August 2008 | CHANSON DER LIEBE • Kritik • critic.de

Für Michael Kienzl funktioniert der Film mit seinen spannungsreichen Beziehungsgeflechten und differenzierten Figuren sehr gut. "Mit der Besetzung hochkarätiger französischer Jungschauspieler und der Thematisierung unkonventioneller Beziehungen richtet sich Honoré an eine weitaus jüngere Zielgruppe als es etwa Resnais getan hat. Außerdem setzt er statt auf bekannte Lieder, die ihr Hitpotential bereits bewiesen haben, auf die sehr viel gewagtere Variante eigens für den Film komponierter Stücke. Die Musik von Alex Beaupain erfüllt aber nicht die Erwartungen an ein überzeugendes Musical."

14. August 2008 | CHANSON DER LIEBE • Kritik • film-dienst 17/2008

Bewundernswert findet es Hans Messias, wie sich der Regisseur den großen Themen annimmt; er "zeugt von Mut und inszenatorischem Feingefühl. ... [Der Regisseur] lässt seine Protagonisten Gefühle und Gedanken singen, sodass die Chansons das ausdrücken, was die Personen nicht sagen können oder wollen. So bilden sie eine musikalische Metaebene, auf der keine Gefühle mehr verschleiert werden, ihnen zugleich aber ihre Härte genommen wird. Das führt zu Momenten, in denen Wehmut, Trauer und Wut dicht beieinander liegen und sich die Hilflosigkeit in einem einzigen großen Gefühl Ventil schafft."

19. Mai 2007 | CHANSON DER LIEBE • Kritik • Der Spiegel

Als eitle, manierierte und höchstens mittelcharmante Fingerübung bezeichnet Wolfgang Höbel den Film. Der Regisseur lässt "seine Schauspieler immer wieder Schlager singen. Leider ist die Musik nicht besonders gut und oft schlimmer Kitsch. Auch die Story um den jungen Juden Ismael (sieht toll aus: Louis Garrel) und dessen amouröse Abenteuer vor und nach dem Tod der blonden Julie, die seine Freundin war, quietscht und geigt und säuselt (wie die Musik) an allen Enden - bis Ismael endlich mit einem Jungen ins Bett steigt: Beim Sex der beiden Buben zeigt Honore endlich die Leidenschaft und das Interesse, das der Film sonst vermissen lässt."

19. Mai 2007 | CHANSON DER LIEBE • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal verschwendet nicht viel Zeit für den Film: Dies ist ein Musical zu über vorletzte und letzte Dinge. "In drei Kapiteln - Abreise, Abwesenheit, Rückkehr - wird durchgespielt, wie die Zurückbleibenden, auch Eltern und Geschwistern der Verstorbenen, mit Tod und Trauer umgehen. Vor allem geht es aber um den mühelosen Wechsel sexueller Orientierungen."

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