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STIRB LANGSAM 4.0

STIRB LANGSAM 4.0

Regie Len Wiseman
Kinostart 28.06.2007

Kritiken • STIRB LANGSAM 4.0

28. Juni 2007 | STIRB LANGSAM 4.0 • Kritik • Berliner Zeitung

Mit Thomas Klein unterhält sich Bruce Willis über Stunts, den Mythos Hollywood und STIRB LANGSAM 4.0.

28. Juni 2007 | STIRB LANGSAM 4.0 • Kritik • Neues Deutschland

Fans von Actionfilmen kommen laut Marion Pietrzok voll auf ihre Kosten. "Drehbuchautor Mark Brombach sei Dank steht der Spiel und Ernst nicht recht zu trennen wissende nette Junge den Internet-Terroristen im Beherrschen der nationalen Infrastruktur nicht nach. Wie es McClane wieder gelingt, für ihn unvorhersehbarer Probleme Herr zu werden und scheinbar aussichtslose Lagen zu seinem Guten zu wenden, verblüfft erneut und macht Spaß. Auf der Habenseite des Films nicht nur die vielen echten Stunts, sondern auch die originelle Idee einer Droh-Rede."

28. Juni 2007 | STIRB LANGSAM 4.0 • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Überraschend frisch wird die Action-Reihe fortgesetzt, lobt Jürg Zbinden. "McClane und Matt trennt einiges mehr als eine Generation. John McClane ist das analoge Auslaufmodell, Matt nimmt den neusten Stand der Technik vorweg - McClane hört sogar noch Creedence Clearwater Revival. Der Oldie nennt den Youngster nicht beim Namen, sondern ruft ihn Kid. Wenn das Genie mit dem Fusselbärtchen in Windeseile Datenbanken anzapft und das FBI zum Idiotenverein degradiert, versteht McClane eigentlich nur Bahnhof und besinnt sich deshalb auf die Kernkompetenzen: Schiessen, Schlagen, Sprengen, einzeln oder in Kombination."

28. Juni 2007 | STIRB LANGSAM 4.0 • Kritik • critic.de

Eine flotte Actionjagd, die zwar inhaltlich wenige Überraschungen, aber dennoch gute Unterhaltung bietet, hat Rochus Wolff gesehen. "Was diesen Film also am Laufen hält und verhindert, dass er trotz seiner 129 Minuten Länge nicht allzu große Längen enthält, lässt sich vor allem mit einem Wort umschreiben: Action. Und natürlich berührt er jenes Gefühl der Verletzbarkeit, dass anscheinend nach "9/11" ein amerikanisches Grundgefühl geworden ist ... Glücklicherweise verzichtet Wiseman aber darauf – obwohl die Handlung am amerikanischen Unabhängigkeitstag, dem 4. Juli, spielt – den Film trotz aller Bedrohungsrhetorik als patriotische Tour de force à la INDEPENDANCE DAY (1999) anzulegen. Das wäre doch sehr uncool und unironisch gewesen, und so gar nicht wie John McClane."

28. Juni 2007 | STIRB LANGSAM 4.0 • Kritik • telepolis.de

Wer Actionfilme nicht mag, wird auch an diesem keine Freude haben, behauptet Rüdiger Suchsland. "Denn von Anfang an geht es mit Höllentempo los, und der Hochdruck lässt bis zum Ende kaum nach. So entdeckt man nebenbei, dass STIRB LANGSAM eigentlich schon immer das Prinzip von "24" und allen seinen Nachfolge-Filmen vorweggenommen hat: Ein Tag, ein Held, eine Aufgabe; Zeitverknappung sorgt für Hochdruck, und nebenbei geht es auch nie nur darum, Terroristen zu besiegen, denn die Herausforderung ist auch immer eine hochpersönliche."

27. Juni 2007 | STIRB LANGSAM 4.0 • Kritik • Berliner Zeitung

Für Bert Rebhandl lösen die Filmemacher ihre Aufgabe mit einigem Geschick. "Die virtuelle Gefahr wird mit jeder Minute des Films körperlich fassbarer. So findet sich "Stirb langsam 4.0" in die Notwendigkeiten seiner eigenen Voraussetzungen. Das Körperkino setzt dem Action-Genre die Grenzen. Denn selbst ein überlebensgroßer Held wie John McClane kann immer nur an einem Ort seinen Leib hinhalten. ... STIRB LANGSAM 4.0 ist ein Katalog des Genres, mit Reverenzen an verwandte Blockbuster von TRUE LIES bis SPEED und einigen Verbeugungen vor dem Geheimagenten Jack Bauer aus der Serie "24", die das Zusammenspiel zwischen dem einsamen Außenposten und zahlreichen Kommandostationen zu einer eigenen Kunstform entwickelt hat."

27. Juni 2007 | STIRB LANGSAM 4.0 • Kritik • Die Tageszeitung

Es ist einfach schön, dem verwundbaren Quadratschädel von Bruce Willis wieder ins Gesicht zu sehen, meint Dirk Knipphals. "Beinahe idealtypisch lassen sich hier Sequel-Strategien studieren. Was die Action betrifft, so folgt STIRB LANGSAM 4.0 der Strategie der liebevollen Überbietung. Alles, was die ersten Filme auszeichnet, ist immer noch da; nur haben sie diesmal immer noch einen draufgesetzt. ... Gib einer Figur, die dir viel gegeben hat, noch mehr zurück und erweise ihr damit Reverenz. Das tun sowohl Len Wiseman als Regisseur wie auch Bruce Willis als Darsteller. An vielen liebevollen Details spürt man, wie sie diesen sturköpfigen Polizisten, der mit der modernen Welt nicht wirklich zurechtkommt und immer in unübersichtliche Situationen gerät, mögen."

27. Juni 2007 | STIRB LANGSAM 4.0 • Kritik • Der Tagesspiegel

Bruce Willis lässt sich nicht aufs Altenteil abschieben, meint Christiane Peitz. "Unverwundbar ist er nicht, aber zäh. Das hat McClane mit seinen zerknautschen Action-Kollegen gemeinsam. Man muss die politische Überzeugung des Republikaners Bruce Willis nicht mögen, mit der er sich mittlerweile zwar skeptisch zum Irakkrieg äußert, aber der Todesstrafe für Schwerverbrecher das Wort redet. ... Aber das Augenzwinkern der um sich schießenden Rentnercombo hat seinen Charme, wollen die Herren ihren Fans doch bedeuten: Es ist schon okay, dass wir nicht mehr die Jüngsten sind und mit unseren Hands, iPods und Navigationssystemen nicht immer klarkommen. Wir halten durch; wäre doch gelacht, wenn ihr es nicht auch bis zur Rente mit 67 schafft."

27. Juni 2007 | STIRB LANGSAM 4.0 • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Daniel Kothenschulte war Bruce Willis/John McLane der letzte Haudegen der Postmoderne: Er ist mit der Altersweisheit des späten John Wayne gesegnet. "Wenig furchterregend ist das digitale Schreckensszenario dieser seltsam unideologischen Vision vom Terror aus dem Netz. Wie ernst diese Gefahr jedoch genommen werden möchte, suggeriert der patriotische Originaltitel: LIVE FREE OR DIE HARD. Ausgesprochen amüsant dagegen das Marketing, das suggeriert, die spektakulären Stunts seien handgemacht - darunter der herrlich-absurde Comiceinfall, einen Helicopter mit einem springenden Auto abzuschießen."

27. Juni 2007 | STIRB LANGSAM 4.0 • Kritik • Junge Welt

Echte Männer kennen keinen Schmerz, schreibt Tina Heldt. "Eine schlichte Sicht der Dinge, die trotz aller Schichtheit nicht ganz unwidersprüchlich ist. Dieser vernarbte Männerkörper, echt wie Rock’n’Roll, edel, hilfreich und gut, gehört letztlich eher einer Comic-Figur. Denn nur Comic-Körper sind unverwüstlich genug, all diese Torturen jenseits der Naturgesetze mit nur ein paar kleidsamen Narben und Beulen zu überstehen. John McClane hätte im Laufe des Films von einer brennenden Gaswolke verbrannt, von Kugeln durchsiebt, von Autowracks und einem F-35-Kampflugzeug zermalmt werden müssen. Doch nichts kann diesem Körper etwas anhaben. Diese Männlichkeit ist bereits jenseits herkömmlicher Natur."

27. Juni 2007 | STIRB LANGSAM 4.0 • Kritik • netzeitung.de

Mit dem Bösewicht Timothy Olyphant spricht Patrick Heidmann.

26. Juni 2007 | STIRB LANGSAM 4.0 • Kritik • Der Spiegel

Dass er diesem Aufbäumen eines echten Kerls gerne zusieht, sagt viel über die Zeit, in der wir leben, behauptet Andreas Borcholte. "Dass man dem 52-jährigen Bruce Willis die ganze McClane-Nummer mit Blut, Schweiß, Tränen und verschmitztem Yippiee-kay-yeah-Grinsen trotzdem noch einmal abnimmt, grenzt also fast schon an ein Kino-Wunder. Aber es funktioniert... Der größte Teil dieses Kino-Faszinosums ist schlicht Bruce Willis geschuldet, der seinem McClane so viel von sich selbst verleiht, dass dieses wandelnde Klischee des aufrechten, einfach gestrickten Amerikaners, der nur seine Familie retten will, einfach echt wirkt. Kino lebt von solchen Typen. "Stirb langsam 4.0", wiewohl alles andere als ein filmisches Meisterwerk, lebt vor allem aber auch von seiner konsequenten Retro-Attitüde."

21. Juni 2007 | STIRB LANGSAM 4.0 • Kritik • Die Zeit

Georg Diez schreibt ein Rollenporträt des Actionfilm-Märtyrers Bruce Willis alias John McClane. "Es war immer der Charme dieses John McClane, dass er eher widerwillig in die Sache mit den Bösen hineingezogen wurde und meistens einfach seine Frau beschützen wollte, die mal zur falschen Zeit in einem Flugzeug saß und mal in einem Hochhaus und die sich nun aber doch noch davongemacht hat. John McClane hat 2007 kein Heim, so scheint es, er hat kein Leben, er hat nur eine Tochter, die nichts von ihm wissen will. Aber schlimmer noch, schlimmer als all die privaten Sorgen ist es selbst für einen Actionhelden, wie es John McClane ist, wenn ihm der größere Sinn abhandenkommt."

20. Juni 2007 | STIRB LANGSAM 4.0 • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Harry Nutt staubt und birst es gewaltig in STIRB LANGSAM 4.0 trotz aller Cyberherrschaft.

19. Juni 2007 | STIRB LANGSAM 4.0 • Kritik • Der Tagesspiegel

Bruce Willis sei immer noch zu sexy fürs Unterhemd, behauptet Andreas Conrad anlässlich der Premiere des Films in Berlin.

19. Juni 2007 | STIRB LANGSAM 4.0 • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Andreas Kurtz hat sich der Hollywoodstar Bruce Willis von Unterhemd verabschiedet. Der Kritiker berichtet von der Premiere in Berlin.

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