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SUNSHINE

SUNSHINE

Regie Danny Boyle
Kinostart 19.04.2007

Kritiken • SUNSHINE

23. April 2007 | SUNSHINE • Kritik • Der Spiegel

Rüdiger Sturm unterhält sich mit Regisseur Danny Boyle über den Schatten von Ridley Scott und die Hybris der Wissenschaft.

19. April 2007 | SUNSHINE • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Bert Rebhandl ist das "Szenario eines Flugs in die Sonne durchaus plausibel ausgearbeitet, und Danny Boyle entwickelt daraus ein faszinierendes Spiel mit den Gefahren des Lichts und der Dunkelheit hinter den massiven Schutzschirmen. Weil das aber für einen ganzen Film nicht reicht, bietet der Rest von SUNSHINE ein konventionelles Katz-und-Maus-Spiel unter den Besatzungsmitgliedern. Die werden zunehmend uneins und stoßen schließlich auf einen Gegner, mit dem nun wirklich niemand mehr rechnen konnte - außer dem Drehbuchautor."

19. April 2007 | SUNSHINE • Kritik • Die Tageszeitung

In der ersten Häfte sah Dietmar Kammerer ein kosmisches Kammerspiel mit existenzialistischem Unterton. Aber die sorgfältige Anlage des Anfangs wird "aufgegeben zugunsten von Actionschauwerten mit deutlichen B-Movie-Anklängen, in der die Mannschaft nach bewährtem Serienkiller-Prinzip von einem Wahnsinnigen im Freddy-Krueger-Look - im Gegensatz zu diesem allerdings nackt und ohne den charakteristischen Pulli, der für ironische Distanz sorgt - dezimiert wird. Und ja, das bricht derart wirr und unvermittelt in den Film ein, wie es hier geschrieben steht."

19. April 2007 | SUNSHINE • Kritik • Der Tagesspiegel

Sebastian Handke entdeckt das Problem des Filme: Es fehlt an einem guten Schluss für die ansprechende Idee. Am Ende "als das Raumschiff fast im Herzen des Lichts angelangt ist, wirft Boyle ein albernes, genrefremdes Element in seinen bis dahin so konsequenten Film – und flüchtet sich in eine dumme Hatz, die ihn total aus der Spur trägt. Vielleicht hielten Boyle und Garland das für eine kreative Idee. Vielleicht wurde es ihnen von Produzenten aufgeschwatzt, die sich um die Geduld des Publikums sorgen. Vielleicht hat Stanley Kubrick einfach die besseren Drogen genommen."

19. April 2007 | SUNSHINE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Als faszinierende Endzeitvision bezeichnet Michael Kohler SUNSHINE. "Wer schon einmal in einem Kinoraumschiff unterwegs gewesen ist, weiß, dass durchs All geschickte Signale warnenden Charakter haben. In SUNSHINE wartet zwar kein Alien auf die Besucher, aber immerhin ein Weltenretter, der Gottes Willen darin sieht, die ihm aufgetragene Mission zu sabotieren. Der Auftritt des zum Zwitterwesen aus Geist und Materie mutierten Ikarus-Kapitäns setzt Danny Boyles faszinierender Endzeitvision nicht nur ein weiteres visuelles Glanzlicht auf. Mit ihm kommt auch der intellektuelle Gehalt ins Spiel, der seinem Film zum Meisterwerk des Science-Fiction-Genres noch gefehlt hat."

19. April 2007 | SUNSHINE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Rolf von der Reith spricht mit dem britischen Physiker Brian Cox über seine Mitwirkung beim Film SUNSHINE und das unabwendbare Ende der Welt.

18. April 2007 | SUNSHINE • Kritik • Der Spiegel

Keine technikverliebte Materialschlacht, sondern einen kühnen Bilderrausch sah Birgit Glombitza. "SUNSHINE ist eine eigenwillige und sperrige Reise ins Licht geworden. Eine prächtige Halluzination, die in ihrer Bildwucht an Stanley Kubricks Malstrom in 2001- ODYSSEE IM WELTRAUM, in ihrer kühlen, blauen Melancholie an Steven Soderberghs SOLARIS und in ihrer pulsierenden Dunkelheit an ALIEN erinnert. Der sirenenhafte Bordcomputer zitiert den legendären HAL in 2001. Und wenn einer sich mitten im Zündungsprozess der Bombe als Schöpfer eines neuen Universums gebärdet, verweist das an den unvergesslichen, von Descartes geführten Dialog, den eine explodierwillige Bombe mit ihrem menschlichen Kommandeur in John Carpenters DARK STAR führt."

12. April 2007 | SUNSHINE • Kritik • film-dienst 08/2007

Sascha Koebner ist enttäuscht: Was "vielversprechend beginnt, verebbt zu einer konventionellen Actiondramaturgie, die mit hektischen Schnitten, reichlich "modisch" verzerrten Einstellungen und einem Überangebot an Computeranimationen jede Form von Subtilität und philosophischer Ausdeutung abstreift. ... Einem unerfahrenen Regisseur hätte man die konventionelle Dramaturgie und die Logikbrüche nachgesehen, doch als neues Werk von Danny Boyle gerät SUNSHINE zum Ärgernis."

10. April 2007 | SUNSHINE • Kritik • critic.de

Sehr konkret ist der Film für Sascha Keilholz und simpel. Der Regisseur erweist sich als überambitioniert. "In SUNSHINE entbehren viele seiner optischen Kunststücke jeglicher Basis. So bleibt es ein Rätsel, warum der Serienkiller immer verzerrt gezeigt wird, ohne dass diese Bildquelle motiviert ist. Was dabei herauskommt, ist eine Space-Odyssee, die wirkt, als habe man ihr jeglichen Kontext und jegliche Vision ausgewrungen. Als Kunstfilm, wenn man denn in diesen vermarktungstechnischen Kategorien sprechen möchte, taugt SUNSHINE also genauso wenig wie als solide Unterhaltungsware. Wenn man diesen Film einordnen will, bleiben nur zwei längst vergessen geglaubte Kunstkategorien: Manierismus und L'Art pour L'Art."

04. April 2007 | SUNSHINE • Kritik • Berliner Zeitung

Sophie Bleich berichtet von der Präsentation des Films in Berlin.

03. April 2007 | SUNSHINE • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut dem Tagesspiegel gab es viele blöde Fragen bei der Präsentation des Films in Berlin.

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