| Regie | Antoine Fuqua |
| Kinostart | 19.04.2007 |
Bert Rebhandl unterhält sich mit Regisseur Antoine Fuqua, einem der profiliertesten afroamerikanischen Hollywood-Regisseure.
"Wer wieder einmal ordentlich viele Hubschrauber explodieren sehen und reichlich Geballer hören will, ist in SHOOTER richtig. Und doch hat die im Action- Genre nun mal übliche Ausstattung einen bitteren Beigeschmack: Auch in diesem Film wird ja, wie schon in der Demokratie-freundlichen Comicverfilmung 300, ungeheuer viel Blut für eine gute Sache vergossen. Auch SHOOTER macht also deutlich, dass Hollywood auf der Blut- und Eingeweide-Ebene neuerdings stark hinter die Ideen zurückfällt, die es vertritt."
Michael Kohler sah einen "Paranoia"-Film, der seinen Reiz nicht zuletzt aus dem Ungesicherten und Ungefähren seiner Zeichen zieht. "Das Schöne an diesem Film ist die Überpointierung seiner Inszenierung, was nicht mit Plumpheit zu verwechseln ist. Antoine Fuqua hat die Geschichte des SHOOTER gewohnt effektiv bebildert, wobei jede Szene nur einen vorbestimmten Ausgang kennt und jede Figur ihr Verfallsdatum auf der Stirn trägt. ... Alles in SHOOTER ist mit einem Ausrufezeichen versehen, denn im Grunde schickt Fuqua mit Bob Lee Swagger einen RAMBO der nächsten Generation ins Rennen."
Mark Wahlberg und Danny Boyle stellen ihre neuen Filme vor und erzählen von den Dreharbeiten. Mathias Raabe und Sophie Bleich berichten.
Verena Friederike Hasel berichtet von der Premiere des Films in Berlin.