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LOVE & DANCE

LOVE & DANCE

Regie Eitan Anner
Kinostart 12.04.2007

Kritiken • LOVE & DANCE

12. April 2007 | LOVE & DANCE • Kritik • Berliner Zeitung

Es geht um die Liebe, es geht um das Tanzen, und es geht um die Liebe zum Tanzen in LOVE & DANCE, stellt Mounia Meiborg fest. Auch auf "unschuldige Romantik folgen Abweisung und Missverständnisse. Und das ist wahrscheinlich die größte Stärke dieses Films: dass das Tanzen keine Wunderpille ist. Nicht in der Liebe und nicht bei der kulturellen Verständigung. Aber vielleicht ist er so etwas wie ein erster, übermütiger oder vorsichtiger, Schritt."

12. April 2007 | LOVE & DANCE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Laut Michael Kohler erzählt diese Coming-of-Age-Geschichte ganz nebenbei von einem zentralen inneren Konflikt der israelischen Gesellschaft. "Es ist immer wieder schön zu sehen, dass der alte Zauber des Musicals weiterhin verfängt, wenn man ihn nur gebührend ernst nimmt. Und Eitan Anner hätte seinen Film wohl kaum LOVE & DANCE betitelt, wenn er nicht an den romantischen (und politischen) Idealen festhalten wollte, deren Brüchigkeit er im Laufe der Handlung zeigt. Dazu macht er sich eine zweite Weisheit aus dem Schatzkästlein des Musicals zu Nutze: Beim Tanzen führt der Mann, im Leben jedoch die Frau."

10. April 2007 | LOVE & DANCE • Kritik • film-dienst 08/2007

Kathrin Häger sah in melodischen Bildern eine poetische Liebeserklärung an die Liebe selbst und an den Tanz als ihre bezeichnendste Ausdrucksform. "Beim finalen Ausscheidungstanz stürmen die füreinander bestimmten Pärchen regelwidrig die Tanzfläche, drehen sich alle zusammen und doch nur füreinander im Rumba-Rhythmus durch die heruntergekommene Turnhalle, während die in den Beziehungen wie im Tanz unfair spielenden Teilnehmer erfolglos das Parkett verlassen müssen: das wunderschöne Ende eines liebes- und lebensbejahenden Kinomärchens – leider fast zu schön, um wahr zu sein."

10. April 2007 | LOVE & DANCE • Kritik • critic.de

Leichtfüßig kommt der Film für Claudia Wente daher. "Fast spielerisch und nebenbei formuliert Anner aber auch ein Bild der Gegensätze innerhalb der israelischen Einwanderergesellschaft, bildet die sprachliche Vielfalt ebenso ab, wie Diskriminierungen gegenüber den 'neuen' Migranten aus dem Ostblock, die erst nach der Wende nach Israel einwanderten. ... Der Film lebt insgesamt von einem tragikomischen Wechselspiel zwischen ergreifenden Ausgrenzungen und tragischen Konflikten in der jugendlichen und erwachsenen Selbstfindung auf der einen Seite, die ihr Gegenstück in einer wahrhaft tänzerischen Leichtigkeit des Ausdrucks finden, der pirouettendrehend immer zehn Zentimeter über dem Boden zu schweben scheint: ein leichtfüßiges Plädoyer für den jungen israelischen Film."

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