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DER UNBEQUEME - DER DICHTER GÜNTER GRASS

DER UNBEQUEME - DER DICHTER GÜNTER GRASS

Regie Sigrun Matthiesen
Nadja Frenz
Kinostart 19.04.2007

Kritiken • DER UNBEQUEME - DER DICHTER GÜNTER GRASS

23. April 2007 | DER UNBEQUEME - DER DICHTER GÜNTER GRASS • Kritik • Die Tageszeitung

Mitreißende Szenen hat Oliver Maria Schmitt gesehen. "Grass spielt alle Stunts selbst, teilweise mit nichts als einem Schnauzbart bekleidet. Wir schulden ihm Respekt. Dieser Unbequeme, wir sollten ihn ehren, für das, was er tut. Für seine kompromisslose Offenheit und Ehrlichkeit zahlt er einen hohen Preis, denn er darf kein normales Leben führen."

19. April 2007 | DER UNBEQUEME - DER DICHTER GÜNTER GRASS • Kritik • Die Tageszeitung

Als ruhiger Kontrapunkt ist diese Hommage nach all den aufgeregten Debatten gelungen, lobt Alexander Cammann. "Der private und der öffentliche Günter Grass werden in intimen, oft amüsanten Szenen präsentiert. Doch das rosarote Abendlicht, in das der Film das Schriftstellerantlitz taucht, beschönigt enorm. Neben den rühmenden Tönen von Amos Oz, Hans Magnus Enzensberger, Salman Rushdie oder Gerhard Schröder erklingt keine einzige kritische Stimme; der bekanntermaßen leidenschaftliche Grass wirkt niemals verärgert oder verletzt; die heftigen Diskussionen um sein Buch tauchen in Form von Zeitungsschlagzeilen oder einer wild knipsenden Paparazzimeute auf."

19. April 2007 | DER UNBEQUEME - DER DICHTER GÜNTER GRASS • Kritik • Der Tagesspiegel

Für den Titel des Film DER UNBEQUEME liefert der Film laut Gerrit Bartels keinen Beweis. "Vielmehr ist es so, dass Grass einmal mehr sich selbst repräsentieren kann: als "Günter Grass", als fleißiger Künstler, als lebendes Denkmal, dem das immer gleiche politische Engagement in Fleisch und Blut übergegangen ist, ungeachtet der Tatsache, dass die nuller Jahre nicht mehr die sechziger und siebziger Jahre sind. ... So gibt es in diesem tatsächlich ruhigen, unaufgeregten Film schon gar nichts Neues, aber auch nur wenig Überraschendes über Grass."

12. April 2007 | DER UNBEQUEME - DER DICHTER GÜNTER GRASS • Kritik • film-dienst 08/2007

Laut Hans Messias bemüht sich der Film "die literarischen und politischen Stationen des Günter Grass zu würdigen, geht aber nie ins Detail, sondern liefert glatte, Wärme ausstrahlende Oberfläche, die sich gerne im Menschelnden verliert. ... Nie nimmt der Film sich die Zeit, diese Statements wirklich zu untermauern, am Werk zu belegen. Was bleibt, ist eine kurzweilige Aneinanderreihung von Behauptungen, der recht bald die filmische und inhaltliche Puste ausgeht."

10. April 2007 | DER UNBEQUEME - DER DICHTER GÜNTER GRASS • Kritik • br-online.de

Hier wird beobachtet, nicht gewertet, nicht analysiert, sondern in distanzierter Nähe eingefangen, lobt Thilo Wydra. "Schade nur, dass die Kamera dieser von ZDF und Arte coproduzierten Doku allzu konventionell und fernsehgerecht gehalten ist. So ist die äußere, die visuelle Form deutlich weniger spannend und interessant als die inhaltliche. Denn wie der manchmal sture, direkte, eben unbequeme Grass im Jemen mit Literaten und Politikern über Freiheit und Unfreiheit des Schreibens spricht, wie er seinem Duz-Freund Gerhard Schröder im Kanzleramt begegnet, das ist von einer gewissen Spannung. ... Für Literatur- und Grass-Liebhaber ein filmisches Muss."

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