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DIE WILDEN HÜHNER UND DIE LIEBE

DIE WILDEN HÜHNER UND DIE LIEBE

Regie Vivian Naefe
Kinostart 05.04.2007

Kritiken • DIE WILDEN HÜHNER UND DIE LIEBE

05. April 2007 | DIE WILDEN HÜHNER UND DIE LIEBE • Kritik • Berliner Zeitung

So könnte das wahre Leben aussehen, meint Cornelia Geißler. "So kompliziert, spannend und romantisch. Kinder, die sich schon fast erwachsen fühlen, es aber längst noch nicht sind, schlagen sich tatsächlich mit Problemen herum, wie dieser Film sie zeigt ... Leider hat sich die Regisseurin Vivian Naefe entschlossen, das Durcheinander der Beziehungen noch um ein Verwirrspiel aus der Weltliteratur zu ergänzen. So lässt sie die Lehrerin (sieht auch gut aus, spielt aber zu albern: Jessica Schwarz) Shakespeares "Sommernachtstraum" mit den Kindern einstudieren. Die komplizierte Handlung des Stücks kann der Film nicht mal in Ansätzen transportieren."

April 2007 | DIE WILDEN HÜHNER UND DIE LIEBE • Kritik • programmkino.de

So unübersichtlich eine Beziehung verlaufen kann, so durcheinander präsentiert sich der Story-Aufbau des zweiten HÜHNER-Abenteuers. Und das ist durchaus positiv für Marcus Wessel. "Mit großer Aufrichtigkeit nimmt sich DIE WILDEN HÜHNER UND DIE LIEBE den einzelnen Geschichten an. Besonders der Verzicht auf eine belehrende, pädagogische Einordnung der Geschehnisse weiß zu gefallen. Exemplarisch wird dies auch an der Episode um Wilma deutlich, die sich in eine neue Mitschülerin verliebt. Der gleichgeschlechtlichen Liebe – für einen Jugendfilm immer noch ein exotisches und tabuisiertes Thema – nähert sich Naefe mit äußerstem Fingerspitzengefühl."

29. März 2007 | DIE WILDEN HÜHNER UND DIE LIEBE • Kritik • film-dienst 07/2007

Horst Peter Koll lobt den Jugendfilm. "Es sind also alles andere als weichgespülte Schwärmereien und andere Oberflächlichkeiten, um die es hier geht, vielmehr geht es um Mut, (Selbst-)Vertrauen, Charakterfestigkeit und Zivilcourage, mit denen es die Dinge entgegenzutreten gilt. ... Das alles spielt sich zwar weiter im Bereich einer sehr unterhaltsam aufbereiteten, idealisierten Kino-Welt ab, doch bereits der erzählerische Rhythmus des Films signalisiert viel Nachdenklichkeit: Statt auf übertonte Turbulenz setzt die Inszenierung auf eine eher stille, zurückhaltende Erzählweise."

28. März 2007 | DIE WILDEN HÜHNER UND DIE LIEBE • Kritik • br-online.de

Heidi Reutter ist überaus angetan: Die Regisseurin überträgt die literarische Vorlage "mit Leichtigkeit auf die Leinwand, zum Beispiel auch die Erkenntnis, dass Liebeskummer nicht unbedingt was mit Jungs zu tun hat. Es gibt nicht nur schwarz und weiß im Leben, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Das ist auch so eine schöne Einsicht. Auch wenn die Liebe in diesem Film allzu infantil daherkommt: Sie mit anzusehen ist dennoch schön, allein schon aufgrund ihrer unendlichen Spielarten."

28. März 2007 | DIE WILDEN HÜHNER UND DIE LIEBE • Kritik • programmkino.de

Mit äußerstem Fingerspitzengefühl nähert sich die Regisseurin laut Marcus Wessel den Problemen. "Vivian Naefes Filmversion der „Wilden Hühner“ fühlt sich Funkes Sichtweise in jedem Moment verbunden. Denn obwohl Sprottes Mutter Sybille mitunter etwas verloren und chaotisch zwischen zwei Männern und zwei Welten umherstolpert – sie also mit ähnlichen emotionalen Turbulenzen wie die "Hühner" zu kämpfen hat – mangelt es nicht an Verständnis und Empathie auch für das Verhalten der Erwachsenen. Naefe und Funke machen klar, dass sich die Liebe nicht kontrollieren lässt."

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