Inhalt • FREEDOM WRITERS
In Long Beach leben Asiaten, Latinos, Schwarze und Weiße in einem Straßenkrieg, der auch vor Klassenzimmern nicht Halt macht. Die Lehrerin Erin Gruwell, die mit ihrer ersten Stelle an der Wilson Highschool auf längst abgeschriebene Schüler trifft, will zunächst ihrem Ruf gerecht werden. Doch als Gruwell begreift, dass ihre Schüler jeden Tag ums Überleben kämpfen müssen, findet sie einen Zugang. Sie lässt sie die Tagebücher von Anne Frank und Zlata Filipovic lesen, doch vor allem gibt sie ihren Schülern die Aufgabe, ihre eigenen Schrecken niederzuschreiben, und macht sie so zu den "Freedom Writers".
Kritik • FREEDOM WRITERS • 27. März 2007 • critic.de
Leider schafft es der Film nicht, Stereotypen zu vermeiden, kritisiert Hannes Brühwiler. "Gerade in musikalisch stark begleiteten Teilen verliert der Film dabei noch den letzten sozial rauen Anstrich, ohne den FREEDOM WRITERS lediglich nur noch als ein leichter sentimentaler Film wirkt, der in einem Hiphip-Hurra-Finale endet. ... Trotz dieser Authentizitätsbezeugung schafft es FREEDOM WRITERS paradoxerweise nicht, eine glaubhafte Geschichte zu erzählen. Auch wenn sich alles genau so abgespielt haben soll wie im Film gezeigt, so bleibt der Eindruck zurück, es mit einer naiven Tagträumerei zu tun zu haben. Genau wie dies bereits der Fall in DANGEROUS MINDS war, wirkt in FREEDOM WRITERS die nachgestellte Handlung letztendlich zu kitschig und perfekt."