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KEINE SORGE, MIR GEHT'S GUT

KEINE SORGE, MIR GEHT'S GUT

Regie Philippe Lioret
Kinostart 22.03.2007

Kritiken • KEINE SORGE, MIR GEHT'S GUT

24. März 2007 | KEINE SORGE, MIR GEHT'S GUT • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler lobt die Hauptdarstellerin. "Wie sich Mélanie Laurent buchstäblich das Leben aus dem Leib spielt, in sich zusammenfällt und wieder aufsteht, ist hier das Ereignis. Über eine Million Franzosen haben sich ihretwegen einen Film angesehen, in dem es niemandem gut geht. Es mag an der Thrillerform liegen, die Lioret seiner ja von sich aus nicht gerade originellen Krisenanalyse überstülpt. ... Thriller und Melodram - das sind Zwillinge, die nicht immer zusammenpassen. Aber attraktiv sind sie allemal."

23. März 2007 | KEINE SORGE, MIR GEHT'S GUT • Kritik • Der Freitag

Laut Tilman Vogt bietet KEINE SORGE, MIR GEHT'S GUT den Blick auf die rastlose Unruhe der zurückgelassenen Familie des Ausgebüchsten. Den Film durchzieht "die ganze Zeit eine Atmosphäre der Düsternis, das Licht der Aufklärung schimmert fast so selten hindurch wie die Sonne den wolkenverhangenen Himmel durchbricht. Trotzdem kippt dieser schwere Film nie ins Dumpfe um, im Gegenteil, bis zu der uns die kathartische Wirkung vorenthaltenden Auflösung des Rätsels, herrscht eine zermürbende Spannung, weit intensiver als bei einem konventionellen Thriller."

22. März 2007 | KEINE SORGE, MIR GEHT'S GUT • Kritik • Der Tagesspiegel

Eine Million Franzosen haben den Film geliebt, und eine Million bekanntlich cinephile Franzosen können nicht irren, meint Jan Schulz-Ojala. "Kein Film mit Wissenden und einer Ahnungslosen, sondern ausschließlich mit seltsam somnambulen Komplizen, die gemeinsam einen Schicksalsschlag bewältigen, jeder im Wissen um jeden, und jeder schweigend für sich. Ein schöner Film eigentlich. Ein sehr anderer Film."

22. März 2007 | KEINE SORGE, MIR GEHT'S GUT • Kritik • Neues Deutschland

Die Spannung des Wartens und Bangens in Lilis freudlosem Alltag und die im Verhältnis zwischen Lili und den Eltern hat sich unmittelbar auf Marion Pietrzok übertragen. "Der Zuschauer wird vom Schicksal einer Familie erschüttert, die den Generationenkonflikt überwindet und in schwerster Prüfung wieder zusammenrückt. Der atmosphärisch dichte, bis ins kleinste Detail genau und stimmig erzählte Film, der sich Zeit nimmt für lange Einstellungen und den man einen Thriller in poetischem Gewand – und mit komischen Momenten aufs Glücklichste durchsetzt – nennen könnte, beeindruckt durch seine natürliche Menschlichkeit. Und er hat wunderbare Schauspieler – die Kamera bleibt stets nah an den Darstellern."

20. März 2007 | KEINE SORGE, MIR GEHT'S GUT • Kritik • critic.de

Das Gefühlsdrama spielt mit Versatzstücken des Thrillers, meint Birte Lüdeking. "Wie schon in DIE FRAU DES LEUCHTTURMWÄRTERS dient die Natur als Stellvertreter für den Gemütszustand der Menschen, für die innere Befreiung, den Wirbel und die Bewegung nach der Lethargie. Die finale Auflösung des Geheimnisses entlässt einen schließlich mit gemischten Gefühlen, ist gleichzeitig weit hergeholt und nahe liegend, schwer nachvollziehbar und doch logisch, ärgerlich und anrührend."

13. März 2007 | KEINE SORGE, MIR GEHT'S GUT • Kritik • film-dienst 06/2007

Auf den ersten Blick ist die Erzählweise des Films laut Sarah-Mai Dang eher undramatisch. "Einerseits ereignen sich folgenschwere Vorfälle, andererseits wird kein großes Aufhebens davon gemacht. Einzelne Aktionen sind weniger wichtig, der Fokus liegt auf dem Seelenleben, der komplexen psychischen Welt. ... Der Film lässt sich als eine Beschreibung von Verlust verstehen, die Trauer und Lebensmut, Weltschmerz und Sinnsuche mittels sanfter Gewalt zu verbinden weiß. Er erinnert daran, wie zerbrechlich die heile Welt eigentlich ist. Und daran, wie sehr es sich der Schönheit dieser zu erfreuen gilt."

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