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AM LIMIT

AM LIMIT

Regie Pepe Danquart
Kinostart 22.03.2007

Kritiken • AM LIMIT

22. März 2007 | AM LIMIT • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Karin Bühler waren die Dreharbeiten eine immense Herausforderung. "AM LIMIT ist kein Bergfilm im herkömmlichen Sinn; kein Kletterfilm, bei dem es nur um Karabiner, Routen oder Expressschlingen geht; keine bloße Dokumentation eines Sportereignisses. AM LIMIT ist eine Charakterstudie zweier Brüder, die durch ein Seil verbunden sind, durch ihre Leidenschaft fürs Klettern, ihren Ehrgeiz, ihr Getriebensein und das gemeinsame Ziel, den Rekord zu brechen. Am Fels sind beide aufeinander angewiesen - und doch ist dort jeder für sich allein."

22. März 2007 | AM LIMIT • Kritik • Der Tagesspiegel

Ein rasantes Kletter-Drama sah Kai Müller; er ist begeistert: "Langsam gleitet die Kamera auf die Kante des Plateaus zu, schwebt darüber hinaus und blickt in die horrende Leere eines tausend Meter tiefen Absturzes, einer gewaltigen Wand, die so glatt ist, dass nicht einmal Regenwasser sich in ihr fängt. ... Und Danquart ist so nah wie noch kein Dokumentarist vor ihm dabei. Das werde den Bergfilm "revolutionieren", schwärmt Alexander Huber, der mehr ist als nur das Porträt einer Obsession."

20. März 2007 | AM LIMIT • Kritik • br-online.de

Klettern als Metapher fürs Leben hat Margret Köhler ausgemacht. "Wenn die beiden in diesem außergewöhnlichen Dokumentarfilm offen über ihre persönlichen Schwierigkeiten reden, kommt klar heraus, wie schwer es ist, sich zu behaupten gegen den Bruder, gleichzeitig Verantwortung für ihn zu übernehmen und ihm bei extremsten Touren total zu vertrauen. Und genau dieser Bruderzwist macht aus AM LIMIT mehr als nur einen einfachen Sportfilm, eine psychologisch riskante Reise ins Ungewisse und in seelische Untiefen, in die Gefahrenzone der eigenen Identität."

13. März 2007 | AM LIMIT • Kritik • film-dienst 06/2007

Michael Kohler hat den Film mit klassischen Werken Arnold Fancks, Luis Trenkers oder Leni Riefenstahl verglichen. "Es fehlt das Pathos, das sich aus der Beschwörung der stets gefährdeten Gemeinschaft von Mensch und Natur ergibt, ebenso der anti-modernistische Affekt, die verzweifelte Hoffnung, in der unwegsamen Höhe eine Zuflucht vor der drohend am Horizont aufragenden Stadt zu finden. Natürlich kann man weder den Hubers noch Danquart vorwerfen, dass die 'Nose' für sie kein Schicksalsberg mehr ist, sondern eine weitere Marke im selbstgesteckten Parcours sportlicher Herausforderungen. Doch was bleibt vom Bergfilm, wenn man ihm das Schwülstig-Philosophische nimmt?"

20. Februar 2007 | AM LIMIT • Kritik • critic.de

Meike Stolp hat nicht das Gefühl, den "Huber-Buam" wirklich nahe zu kommen. "Zu glatt und inszeniert wirkt AM LIMIT. Gleich am Anfang schneidet Danquart da eine fiktionale Traumsequenz in die Dokumentation: Einer der Brüder träumt den Absturz und wälzt sich im Schlafsack – im Wechsel mit leicht aufgehellten Sequenzen, die den Kletterer in der Wand des El Capitan zeigen. Zu viel Wert hat der Regisseur auf das zugegeben atemberaubende Bildmaterial aus den Bergen gelegt. Die Protagonisten treten dabei in den Hintergrund."

28. Januar 2007 | AM LIMIT • Kritik • Der Tagesspiegel

Susanne Kippenberger und Norbert Thomma sprechen mit Regisseur Pepe Danquardt.

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