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ZUM ABSCHIED MOZART

ZUM ABSCHIED MOZART

Regie Christian Labhart
Kinostart 08.03.2007

Kritiken • ZUM ABSCHIED MOZART

08. März 2007 | ZUM ABSCHIED MOZART • Kritik • Berliner Zeitung

Einen Werbefilm fürs Selbersingen sah Jan Brachmann. Wie die Jugendlichen "denken, was sie machen - darüber erzählt der Film etwas. Die Musik kommt dazu, ohne eine Revolution auszulösen. Es ist ein unaufgeregter Film geworden, dem es fürs Kino etwas an Dynamik und thematischer Zuspitzung fehlt. Aber es ist darin auch ein ehrlicher Film: Auf so unspektakuläre Weise bereichernd ist es nun mal, wenn man selbst Musik macht."

08. März 2007 | ZUM ABSCHIED MOZART • Kritik • Der Tagesspiegel

Kulturpolitisch ebenso korrekt wie schrecklich langweilig findet Frederik Hanssen die Dokumentation. "Weil es sich hier – anders als bei RHYTHM IS IT – um eine durch und durch bildungsbürgerliche Veranstaltung handelt. Zur eigenen Kreativität muss hier keiner ermuntert werden. ... Das größte Problem: die Diskrepanz zwischen der Macht der Musik und den kunstlos abgefilmten Singschulsequenzen. Bei RHYTHM IS IT brodelt ständig Energie, in den Berlin-Aufnahmen wie in den genialisch geschnittenen Probenpassagen. Bei Labhart geht es um ein Schulkonzert. Mehr nicht."

07. März 2007 | ZUM ABSCHIED MOZART • Kritik • Neues Deutschland

Laut Martin Hatzius erzählt die Dokumentation von der aktiven Begegnung junger Menschen mit klassischer Musik. Der Film "lebt von seinen sympathischen Akteuren, die nach dem Schulabschluss an der Schwelle zu etwas ihnen Unbekanntem stehen. Er lebt auch von den monumentalen Landschaftsbildern, die so aufzunehmen selbst in der attraktiven Schweiz große Kunst ist. Und natürlich lebt er von Mozart, dessen auf dem Sterbebett komponiertes "Requiem" zu den gewaltigsten, anrührendsten Werken der Musikgeschichte gehört."

01. März 2007 | ZUM ABSCHIED MOZART • Kritik • film-dienst 05/2007

Das 'Experiment', das der Film dokumentieren möchte, misslingt gleich in mehrfacher Hinsicht, stellt Jörg Gerle fest. "Die Sänger sind bemüht, aber überfordert, die Auseinandersetzung mit dem Stück bleibt peripher und der Erkenntnisgewinn des Zuschauers marginal. ... So ist es auch kein Wunder, dass die Auseinandersetzung mit der Musik und eine potenziell daraus resultierende Wirkung auf die Sänger im Film nie wirklich eine Rolle spielen. Proben und Aufführung stellen sich wie eine musikalische Auflockerung zwischen den mehr oder minder tiefschürfenden Statements der Jugendlichen dar."

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