Inhalt • ZUM ABSCHIED MOZART
Wetzikon, Rudolf Steiner Schule. Sechs Wochen vor Ende des Schuljahres
beginnen unter der Leitung von Thomas Gmelin die Proben des Oberstufenchors (9. bis 12. Klasse) am Requiem von W. A. Mozart. Dieses wunderbare Werk eröffnet den 100 Jugendlichen eine Welt, die sie aus ihrem Alltag kaum kennen. Die Proben verlaufen nicht immer einfach. Die Arbeit am musikalischen Ausdruck ist hart und das Ringen um eine Disziplin, wo die Einzelinteressen zu Gunsten des Gemeinsamen in den Hintergrund treten müssen, wird spürbar. Die andere Welt: Rebecca, Wanja und Stefan aus der Abschlussklasse, Kids von heute, die
mit iPod und Skateboards aufwachsen.
Crew • ZUM ABSCHIED MOZART
Regie: Christian Labhart
Verleih/Copyright: Kinostar
Kritik • ZUM ABSCHIED MOZART • 01. März 2007 • film-dienst 05/2007
Das 'Experiment', das der Film dokumentieren möchte, misslingt gleich in mehrfacher Hinsicht, stellt Jörg Gerle fest. "Die Sänger sind bemüht, aber überfordert, die Auseinandersetzung mit dem Stück bleibt peripher und der Erkenntnisgewinn des Zuschauers marginal. ... So ist es auch kein Wunder, dass die Auseinandersetzung mit der Musik und eine potenziell daraus resultierende Wirkung auf die Sänger im Film nie wirklich eine Rolle spielen. Proben und Aufführung stellen sich wie eine musikalische Auflockerung zwischen den mehr oder minder tiefschürfenden Statements der Jugendlichen dar."