| Regie | Cam Archer |
| Kinostart | 12.06.2008 |
Paul Collmar glaubte "sich hier eher in einer Videoinstallation oder einem belebten Kunstwerk gefangen als in einem Film. Wie aus einem Guss wirkt der Film nicht, immer wieder übertreibt es Cam Archer mit seinem Willen zur schwülen Symbolik und zu starken Bildern deutlich, verliert sich in Spielereien und hinterlässt so einen zwiespältigen Eindruck. Andererseits bliebt die Frage, ob Archers Hang zur großen Pose, zur Übertreibung nicht haargenau den Überschwang der Adoleszenz trifft. Interessant ist sein Werk auf jeden Fall geraten."
Laut Esther Buss verbindet der Regisseur in seinem Debüt "Standbilder und Slow Motion, lapidare Beobachtungen und artifizielle, mitunter surreale Inszenierungen, er filmt die Figuren regungslos in der Totalen oder zeigt ihre Körper unvollständig, angeschnitten. Assoziationen an Nan Goldins direkte und intime Bildsprache werden ebenso wachgerufen wie die verstörenden Szenarien Harmony Korines; auch Bezüge zu Kenneth Angers halluzinatorischen, erotisch aufgeladenen Filmen lassen sich finden. Trotz dieser Einflüsse verfolgt Cam Archer einen eigenwilligen Ansatz"