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HANNIBAL RISING - WIE ALLES BEGANN

HANNIBAL RISING - WIE ALLES BEGANN

Regie Peter Webber
Kinostart 15.02.2007

Kritiken • HANNIBAL RISING - WIE ALLES BEGANN

15. Februar 2007 | HANNIBAL RISING - WIE ALLES BEGANN • Kritik • Die Tageszeitung

Mal ehrlich: Wer wollte das wissen? Dietmar Kammerer wahrscheinlich nicht. Hannibal Lecter "nachträglich auf die Couch zu legen und zum Racheengel zu stilisieren, wirkt wie die schnöde Retourkutsche des (hier auch fürs Drehbuch zuständigen) Autors Thomas Harris an seiner berühmtesten Schöpfung, die als Nebenfigur begann, aber schon bald das Werk des Schriftstellers dominierte."

15. Februar 2007 | HANNIBAL RISING - WIE ALLES BEGANN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Sascha Westphal schreibt nochmals eine Kritik: "Im Grunde unterscheidet HANNIBAL RISING nichts von all den wüsten Racheorgien, wie man sie aus unzähligen Western und Actionfilmen kennt. Und anders als die Macher der eindrucksvollsten Rache-Epen der Filmgeschichte mussten sich Harris und Webber nicht einmal die Frage stellen, was der Vollzug seiner Rachefantasien aus ihrem von Gaspard Ulliel mit einem Flair für große dramatische Gesten gespielten Protagonisten macht. Schließlich wissen alle längst, dass Hannibal ein Monster ist."

13. Februar 2007 | HANNIBAL RISING - WIE ALLES BEGANN • Kritik • film-dienst 04/2007

Angenehm überrascht fühlte sich Jörg Gerle, dass der Film nicht zu einer vergleichbaren Katastrophe wie ROTER DRACHE geworden ist. "gelingt es, über weite Strecken die faszinierende Ambivalenz des Monsters zu erhalten, sodass man den "Helden" und den Film mag und zugleich von ihm angewidert ist. Mit der schlichten Chiffre "Sympathie für den Teufel" gibt sich HANNIBAL RISING gewiss nicht zufrieden. Weiß man nun aber schließlich, wie alles begann? Man bekommt Indizien präsentiert, lernt Hannibals Lehrer und seine Gönnerin kennen – Wirkung hat dies freilich nicht."

12. Februar 2007 | HANNIBAL RISING - WIE ALLES BEGANN • Kritik • br-online.de

Eine opulente, stellenweise sogar spannende Bilderflut sah Florian Kummert. "Der Hochglanzlook funktioniert in den Frankreich-Szenen, aber die eigentlich dreckige, düstere Litauen-Geschichte wirkt so nur künstlich und kraftlos. Das gilt auch für Gong Li, die nur schmuckes Beiwerk sein darf und mit ihrer fernöstlichen Erotik und Exotik eher Thomas Harris Altherrenfantasie entsprungen ist. Ein Lichtblick dagegen: Gaspard Ulliel. Er hat Anthony Hopkins genau studiert und bietet eine überzeugende, bedrohliche Vorstellung als Lecter in seinen Lehrjahren. Doch gegen das simple, mit Küchenpsychologie gespickte Rachedrehbuch kann auch er nicht anspielen. Von den intelligent-bösartigen Lecter-Dialogen oder auch –Monologen fehlt jede Spur, die Figur verkommt zum ganz normalen Bösewicht."

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