Inhalt • DIE UNERZOGENEN
Die 14-jährige Stevie ist ihr Leben lang im Schlepptau ihrer Eltern durch Europa vagabundiert und ziemlich hartgesotten. Dann erbt ihre flippige Mutter ein Haus - ausgerechnet in einer deutschen Kleinstadt. Stevie versucht vergeblich, ein normales Leben zu führen. Aber das geht nicht lange gut. Stevie muss feststellen, dass ihre Eltern wieder einmal auf illegale Weise versuchen, ihren lockeren Lebensstil aufrecht zu erhalten. Das Chaos zu Hause wird immer größer und Stevie muss anfangen sich zu befreien, um sich selbst zu finden.
Kritik • DIE UNERZOGENEN • 27. Dezember 2007 • Frankfurter Rundschau
Rüdiger Suchsland sah ein sensibles, subtiles Kino-Debüt. "Ein Werk voller Intensität, mit einer hitzigen Kamera, die suchend, zögernd, und darin sehr selbstbewusst wie eine Sammlerin durch Stevies Leben flaniert. Die Farben erinnern an die alter Fotografien, und wenn dies auch in der Gegenwart spielt, fühlt man sich immer wieder in das unvertraute Terrain der Vergangenheit versetzt. DIE UNERZOGENEN ist ein - im besten Sinne - ungeschliffener Film: roh, manchmal grob, immer intensiv; zugleich ist dies eine sehr reife Arbeit, der man nie anmerkt, dass dies ein Debüt ist."