Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

HOW TO COOK YOUR LIFE

HOW TO COOK YOUR LIFE

Regie Doris Dörrie
Kinostart 10.05.2007

Kritiken • HOW TO COOK YOUR LIFE

10. Mai 2007 | HOW TO COOK YOUR LIFE • Kritik • Die Tageszeitung

Als eliziös gefilmten Kochkurs bezeichnet Wilfried Hippen die Dokumentation. Der Filmemacherin ist "ein für ihre Verhältnisse erstaunlich bescheidener Film gelungen. Sie war so klug, Edward Espe Brown sein Ding machen zu lassen, und dabei auf filmische Kunststückchen zu verzichten. Natürlich gleitet die Kamera auch liebevoll über die frisch gebackenen Brote und Obsttörtchen, und die Filmtitel bestehen aus Radieschen, in die Buchstaben eingeritzt sind. ... Doch davon abgesehen bleibt der Film immer nah am Kurs, und so geht man unterhaltsam inspiriert aus dem Kino - mit Lust auf das Kochen, das Essen und das Leben."

10. Mai 2007 | HOW TO COOK YOUR LIFE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Als Gleichnis des Lebens erhält das Kochen im Film für Michael Kohler eine religiöse Schwere, der alles Säkulare im Kern verdächtig ist. "Auch wenn Doris Dörrie in Edward Espe Brown einen weisen Protagonisten gefunden hat, ist sie vom Zen in der Kunst des Filmemachens noch weit entfernt. HOW TO COOK YOUR LIFE macht es beiden Seiten leicht: Den ohnehin Überzeugten redet er nach dem Mund, den Skeptikern liefert er sein Anliegen ans Messer. Vielleicht hätte Dörrie einfach Suzuki Roshis Rat befolgen sollen und beim Umrühren der Suppe die Suppe umgerührt."

10. Mai 2007 | HOW TO COOK YOUR LIFE • Kritik • Neues Deutschland

Leib und Seele hängen auch für Marion Pietrzok zusammen. "Dörries Blick in die Töpfe und über den Tellerrand hinaus ist zumeist vergnüglich. Wenngleich, manchen Ratschlag hat man auch ohne Buddhismus-Hintergrund schon verinnerlicht. Dass man sich trotzdem nicht langweilt und mitunter sehr nachdenklich wird, dafür sorgen neben dem verschmitzten Eddy Brown eine Frau, die sich einzig von dem ernährt, was andere wegwerfen, und Abstecher zu Bio-Bauern, ins Fastfood-Restaurant oder zu Obdachlosen."

10. Mai 2007 | HOW TO COOK YOUR LIFE • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Trotz allem ist HOW TO COOK YOUR LIFE laut Marli Feldvoss eine überwiegend gelungene Exkursion ins Hier und Jetzt des Lebens, die ein Stück weit einfach glücklich macht. "Dörrie belässt es eben nicht beim demütigen Porträt eines wirklich sympathischen Zeitgenossen, dem auch Menschliches nicht fremd ist, wenn - gegen jede Zen-Dressur - plötzlich das Temperament mit ihm durchgeht. Schade, dass die kontemplative Stimmung des Films durch die belehrenden Doku-Exkurse der Filmemacherin zusätzlich moralisch aufgerüstet wird."

10. Mai 2007 | HOW TO COOK YOUR LIFE • Kritik • Berliner Zeitung

Für Daniela Zinser hat der Film einen Hauch von Volkshochschulkurs und ist ist nur dank Ed Brown erträglich. "Doris Dörrie belässt den Film ohne Kommentar, dafür hört man sie an einigen Stellen lachen oder zustimmend murmeln. Zwischen die Kursszenen und zahlreichen Monologen Browns sind alte schwarz-weiß Aufnahmen seines buddhistischen Lehrmeisters Suzuki Roshi geschnitten, der nicht nur die gleiche Lache, sondern auch genauso viele kluge Sprüche auf Lager hat. Diese Fülle an buddhistischen Weisheiten mag Geschmackssache sein."

08. Mai 2007 | HOW TO COOK YOUR LIFE • Kritik • film-dienst 10/2007

Ulrich Kriest sah einen kleinen Film, "der sich die Freiheit nimmt, einen Menschen zu präsentieren, der ein paar Vorschläge zu machen hat. "Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Da Dörries Œuvre sich aber stets mit ethischen und/oder ideologischen Haltungen von Menschen auseinandergesetzt hat und seit MÄNNER an einer komplexen Soziologie des Lifestyles jenseits traditioneller Formen von Gemeinschaft arbeitet, passt auch dieser Film sehr gut zu NACKT oder PARADIES. Da die Küche im Zeichen des "perfekten Dinners", der Promi-Köche und kochenden Promis bei gleichzeitiger kulinarischer Verelendung der Massen aktuell auch Austragungsort von Klassenkämpfen ist, hätte man sich indes gewünscht, dass Dörrie auch die Kursteilnehmer im österreichischen Scheibbs in den Blick genommen hätte."

08. Mai 2007 | HOW TO COOK YOUR LIFE • Kritik • br-online.de

Margret Köhler weiß, für was ihr Herz schlägt: "Während Filme über die Fast-Food-Industrie oft mit erhobenen Zeigefinger ihre Message verbreiten, nähert sich Dörrie dem Thema von der positiven Seite, zeigt durch ihren Protagonisten mögliche Alternativen auf, die der gerne mit heiteren Anekdoten schmückt. ... Westliche Hast versus buddhistische Harmonie, da schlägt unser Herz für die letztgenannte, und wir vergessen für 90 Minuten jegliche Hektik und schwören, demnächst nur noch bewusst zu essen und zu leben."

08. Mai 2007 | HOW TO COOK YOUR LIFE • Kritik • critic.de

HOW TO COOK YOUR LIFE möchte einen alternativen Rezeptvorschlag zur Schnelllebigkeit der westlichen Welt liefern, meint Birte Lüdeking. In Anteilen gelingt es der Regisseurin, aber "an einigen Stellen verfällt sie dabei in eine zwar locker aufbereitete und gut bekömmliche, aber auch oberflächliche Predigt. Im Großen und Ganzen vermittelt ihr Film die ausgelassene Atmosphäre und etwas belanglose Tiefe eines Volkshochschulkurses."

17. Februar 2007 | HOW TO COOK YOUR LIFE • Kritik • Berliner Zeitung

Daniela Zinser spricht mit Doris Dörrie und Zen-Priester Edward Brown über Gemüse, Schnittwunden und ihren Film HOW TO COOK YOUR LIFE.

07. Februar 2007 | HOW TO COOK YOUR LIFE • Kritik • Berlinale

Datenblatt des Films.

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,31923