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DAS HAUS DER LERCHEN

DAS HAUS DER LERCHEN

Regie Paolo Taviani
Vittorio Taviani

Kritiken • DAS HAUS DER LERCHEN

16. Februar 2007 | DAS HAUS DER LERCHEN • Kritik • Berliner Zeitung

Marc Hairapetian unterhält sich mit Vittorio Taviani und Paolo Taviani über den Massenmord an den Armeniern.

15. Februar 2007 | DAS HAUS DER LERCHEN • Kritik • Die Tageszeitung

Für Daniel Bax hat das Regie-Paar "den Völkermord an den Armeniern als Verschnitt aus opulenter Drastik und zuckriger Lovestory verfilmt. ... Gerade weil der Film so konventionell gestrickt ist, könnte DAS HAUS DER LERCHEN ein breites Publikum finden und ebenso breite Debatten provozieren - vor allem in der Türkei, wo er hoffentlich eines Tages zu sehen sein wird. Auch in Deutschland war es schließlich hauptsächlich Konfektionsware wie SCHINDLERS LISTE oder die TV-Serie "Holocaust", die Anstöße zu einer öffentliche Auseinandersetzung gab, und nicht das anspruchsvolle Filmschaffen."

15. Februar 2007 | DAS HAUS DER LERCHEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Christina Tilmann spricht mit Paolo Taviani und Vittorio Taviani über ihren Film.

15. Februar 2007 | DAS HAUS DER LERCHEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Film eignet sich nur sehr beschränkt als Mittel aufklärerischer Auseinandersetzung, behauptet Jan Schulz-Ojala. "Unendlich staubig und deklamatorisch in seiner ersten Hälfte, vorgestrig sexistisch in seiner späteren Fleischeslüsternheit, als es Folter und Fluchtversuche schöner junger Frauen zu illustrieren gilt: Mit allerbesten politischen Absichten haben die Tavianis ein bald im Kitsch ersaufendes Machwerk geschaffen. Der Gipfel ist ein glutäugiger Moritz Bleibtreu als stets romantisch fühlender Säbeltürke, der sein barbusiges armenisches Flüchtlingsliebchen vor aller Augen köpft – um ihm zartfühlend die Folter zu ersparen."

14. Februar 2007 | DAS HAUS DER LERCHEN • Kritik • Berliner Zeitung

Vor dem Hintergrund erhält DAS HAUS DER LERCHEN laut Alexandra Seitz seine Bedeutung, "als couragierte Absage an eine Verschwörung des Verschweigens. Ein Schweigen, das zahllose Tote ein zweites Mal auf dem diplomatischen Parkett opfert. ... Allein, es braucht auch guten Willen, um darin einen geglückten Film zu sehen. Die Handlung kommt schwer in Gang; später verliert sie sich wiederholt in Fragmenten von Parallelgeschichten. Zudem drohen Kolportage-Elemente und Chargen-Klischees den außer Frage stehenden Schrecken des Geschehens zu unterminieren. Alles ist immer deutlich exemplarisch gemeint. In der Folge fühlt man nicht mit den Figuren, sondern entsetzt sich auf abstrakter Ebene über ihre Situation."

14. Februar 2007 | DAS HAUS DER LERCHEN • Kritik • Der Spiegel

Wolfgang Höbel und Alexander Smoltczyk beleuchten die Hintergründe des Films, der voller eindringlicher Bilder und vielsagender Gesten ist. "Die hervorragenden Schauspieler - und die pure Unfassbarkeit des Geschehens - verhindern jede Rührseligkeit, trotz des vielen Theaterbluts und der Kostüme. Den Tavianis sind Bilder gelungen, die gesehen zu haben der Zuschauer bereuen wird, weil sie ihn noch lange verfolgen werden. Das ist die Leistung und der Fluch des Films. Er ist unerträglich."

07. Februar 2007 | DAS HAUS DER LERCHEN • Kritik • Berlinale

Datenblatt des Films.

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