Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

HOTEL VERY WELCOME

HOTEL VERY WELCOME

Regie Sonja Heiss
Kinostart 29.11.2007

Kritiken • HOTEL VERY WELCOME

04. Dezember 2007 | HOTEL VERY WELCOME • Kritik • Die Tageszeitung

Ein melancholischer und umwerfend komischer Film über Asienreisende ist HOTEL VERY WELCOME laut Dietmar Kammerer. "Weil er trotz allem die kleinen und größeren Leiden der Besucher aus den Wohlstandsländern ernst nimmt und weil er ihre skurrilen Missgeschicken und absurden Begegnungen nicht einer klamaukösen Nummerndramaturgie unterwirft, gelingt HOTEL VERY WELCOME der seltene Spagat, ein zugleich melancholischer und umwerfend, ja mitunter brüllend komischer Film zu sein, der zudem mit einem exzellenten Soundtrack (Justine Electra, Phonophani, Electric Universe u. a.) aufwarten kann."

04. Dezember 2007 | HOTEL VERY WELCOME • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Jan Schulz-Ojala oszilliert der Film hübsch zwischen Dokumentation und Fiction. "Sonja Heiss erzählt das mit klarem Blick und hat sogar ein Fiction-Schmankerl auf Lager, indem sie zwei ihrer lonely Planetarier einander finden lässt. Schon verziehen, diese Sehnsucht nach Harmonie."

30. November 2007 | HOTEL VERY WELCOME • Kritik • Der Freitag

Laut Matthias Dell schwankt der Film "unweigerlich zwischen dem Exotismus, der sich aus dem Kontrast von Wohlstand der Reisenden und Armut der bereisten Länder (hier: Indien und Thailand) ergibt, und der Emphase des Spartanischen, die aus Drehbedingungen und Backpacker-Philosophie resultiert. ... Seine besten Szenen verdankt HOTEL VERY WELCOME der dokumentarischen, wenn man will, gelebten Arbeitsweise seiner Regisseurin und ihres Ko-Autors und Kameramanns Nikolai von Graevenitz ... Im Ganzen aber bleibt HOTEL VERY WELCOME in der Wechselhaftigkeit seines Episodencharakters gefangen."

29. November 2007 | HOTEL VERY WELCOME • Kritik • epd-film 11/2007

Für Rudolf Worschech betreibt der Film kein billiges Alternativen- und Aussteiger-Bashing. "Man merkt, dass vieles in diesem Film improvisiert oder gemeinsam mit den Schauspielern entwickelt wurde, und das gibt HOTEL VERY WELCOME einen dokumentarischen Look, der an die Filme von Andreas Dresen erinnert. ... HOTEL VERY WELCOME verzichtet völlig auf das, was gerade chic ist im jüngeren deutschen Film, die langsame Erzählweise, das Bedeutungsschwere, die Dialoge, die nichts sagen, aber so viel ausdrücken sollen. HOTEL VERY WELCOME dagegen hat Dialoge, die zum Schießen komisch sind."

22. November 2007 | HOTEL VERY WELCOME • Kritik • kino-zeit.de

Originell nennt Joachim Kurz den Film. "Etwas Vergleichbares gab es im deutschen Kino auf jeden Fall bislang noch nicht. Schon allein die Idee der Regisseurin Sonja Heiss, sich mit ihren Schauspielern auf eine Reise zu begeben und während dieser gemeinsamen Zeit einen Film entstehen zu lassen, zeugt von einiger cineastischen Abenteuerlust. Allerdings – und das muss auch erwähnt werden – ist der Film bisweilen auch himmelschreiend banal, kratzt mehr als einmal lediglich an der Oberfläche und bewegt sich auf reichlich ausgetretenen Klischeepfaden."

25. Oktober 2007 | HOTEL VERY WELCOME • Kritik • critic.de

Für Michael Kienzl blickt die Regisseurin zwar distanziert und lässt keine direkte Identifikation zu, ihr Zugang hat aber immer etwas Liebevolles. "HOTEL VERY WELCOME bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen einigen treffenden Beobachtungen über westliche Backpacker und einer Anhäufung von trivialem Geschwätz, weshalb die einzelnen Erzählstrange und Szenen qualitativ auch sehr unterschiedlich ausfallen. ... So scheitert Hotel Very Welcome vor allem daran, dass er nicht genügend selektiert und die wenigen intensiven Augenblicke von einem Übermaß an Belanglosem erdrückt werden."

28. August 2007 | HOTEL VERY WELCOME • Kritik • Begründung der Jury des FIRST STEPS AWARD

"Sonja Heiss hat für ihre Tragikomödie eine kongeniale Form gefunden, die zwischen Inszenierung und Dokumentarischem so gelungen oszilliert, dass die großartigen Schauspieler gar nicht zu spielen scheinen. Sie nimmt uns mit auf eine Tour, von der wir nicht wissen, wohin sie als nächstes gehen wird und hält uns Weltreisenden den Spiegel vor. Diese rat- und rastlosen Reisenden, auf der Suche nach Sinn oder Unterhaltung, auf der Flucht vor Verantwortung, erscheinen uns anfangs lächerlich, im Laufe der Reise aber gewinnen sie Würde und menschliche Größe. Sie mögen ihr Ziel nicht erreichen, aber sie haben unser Mitgefühl und die besten Wünsche für die Zukunft. Ein wunderbarer Kinofilm mit herrlichen Miniaturen und immer neuen Überraschungen."

17. Februar 2007 | HOTEL VERY WELCOME • Kritik • Begründung der Jury

"HOTEL VERY WELCOME von Sonja Heiss beeindruckt durch die Leichtigkeit, mit der er zeigt, wie sich die persönlichen Fragen der fünf Figuren nach dem Sinn ihres Lebens in den Begegnungen mit einem fremden Land spiegeln."

12. Februar 2007 | HOTEL VERY WELCOME • Kritik • festivalblog.de

Christian Westheide spricht mit der Regisseurin.

10. Februar 2007 | HOTEL VERY WELCOME • Kritik • festivalblog.de

Vielschichtig, eigenwillig und nicht gewollt oder verkünstelt ist HOTEL VERY WELCOME für Christian Westheide. "HOTEL VERY WELCOME ist ein sehr witziger, sehr klug beobachteter Film mit klasse Darstellern, dessen größte Leistung es war, KEIN Fernweh zu wecken. Vor allem deshalb nicht, weil man wie die meisten Figuren im Film kaum etwas von den beiden Ländern zu sehen bekommt und lediglich den meisten Charakteren dabei zusieht, wie sie NICHT reisen, um Fremdes kennenzulernen, sondern darüber selbst lachend (Liam) oder heulend (Marion), der irren Idee anhängen, man könnte sich auf so eine Trip selbst finden oder verlieren, beziehungsweise die Problem einfach hinter sich lassen."

09. Februar 2007 | HOTEL VERY WELCOME • Kritik • Berliner Zeitung

Ralf Schenk lobt den Film: "Regisseurin Sonja Heiss pflegt Ironie und tiefere Bedeutung. So komisch es bisweilen ist, den Reisenden zuzuschauen, so viel Abgründigkeit verbirgt sich hinter ihren offensichtlichen Fluchtbewegungen: Einsamkeit, Hilflosigkeit, Beziehungsprobleme tragen sie mit sich herum, da helfen auch Gurus nichts. ... Die Qualität von HOTEL VERY WELCOME liegt auch in der gelungenen Symbiose von Dokumentarischem und Fiktivem: Es wirkt, als hätten sich die Schauspieler selbst in den Strudel fernöstlicher Selbsterfahrung begeben, um auszutesten, wie die Sehnsüchte ihrer Figuren darstellbar gemacht werden können."

07. Februar 2007 | HOTEL VERY WELCOME • Kritik • Berlinale

Datenblatt des Films.

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,35134