Inhalt • PRINZESSINNENBAD
Im Mittelpunkt des Films stehen die Teenager Klara, Mina und Tanutscha aus Berlin-Kreuzberg. Die drei kennen sich seit dem Kindergarten und sie verbindet viele Gemeinsamkeiten. Sie sind 15 Jahre alt, beste Freundinnen und verbringen den Sommer im Prinzenbad, einem großen Freibad inmitten ihres Stadtteils, ihrem "Prinzessinnenbad". Die drei fühlen sich "erwachsen", behaupten von sich, die Kindheit schon lange hinter sich gelassen zu haben. Was aber die persönliche und familiäre Entwicklung der drei Mädchen an geht, so zeigt sich, dass das Leben der drei unterschiedlicher kaum sein könnte.
Kritik • PRINZESSINNENBAD • 24. Mai 2007 • br-online.de
Laut Margret Köhler zeigt die Regisseurin "die Verletzlichkeit unter der harten Schale, die Unsicherheiten hinter dem forschen Auftreten, die Sehnsucht nach Akzeptanz und einen Platz im Leben. Der Blick auf die Badenden im Biotop des Freibades wird zum Blick auf ein multikulturelles Zentrum, wo Kinder kreischend ins Becken plumpsen, pubertierende Jugendliche den Macho markieren, die Mädchen kichernd den Boys nachgucken, arabische und türkische Großfamilien vereint picknicken. Das Prinzenbad, das die Drei selbstbewusst in Prinzessinnenbad umtaufen - eine Metapher für die Vielfältigkeit der Metropole. Einfach erfrischend in ihrer Ehrlichkeit ist diese Doku über drei taffe Mädchen aus Berlin-Kreuzberg an der Schwelle des Erwachsenseins."