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LOVE AND HONOR

LOVE AND HONOR

Regie Yoji Yamada

Kritiken • LOVE AND HONOR

12. Februar 2007 | LOVE AND HONOR • Kritik • festivalblog.de

Andreas Tai spekuliert, dass der Film von der europäischen Kritik sehr viel mehr Anerkennung bekommen wird, als vom europäischen Publikum. "Denn während der eine Teil des Filmtitels, LOVE eine universelle Kraft hat und überall auf der Welt ähnlich verstanden wird, ist HONOR etwas sehr kulturspezifisches. Das 'westliche' Publikum wird daher nicht mit jeder der moralischen Schlussfolgerungen konform gehen. Das ist bei asiatischen Filmen ein immer wiederkehrender Wahrnehmungsbrennpunkt, aber wer die Vielfalt des Kulturgutes Film gegen die kommerzialisierte Vereinheitlichung der filmischen Erzählformen verteidigt, sollte sehr glücklich sein über diesen großartigen Film von Yoji Yamada."

09. Februar 2007 | LOVE AND HONOR • Kritik • Berliner Zeitung

Gerhard Midding mag die Triologie: Der Regisseur "versenkt er seinen Blick liebevoll in den Alltag, in das häusliche Leben eines Samurai - es dauert lange, bis überhaupt einmal ein Schwert gezückt wird. Die ersten beiden Teile der Trilogie, THE TWILIGHT SAMURAI und THE HIDDEN BLADE liefen im Berlinale-Wettbewerb. ... Behutsam begleitet Yamadas Kamera seine Figuren auf ihrem Parcours, greift ihre Bewegungen wie ein sie zärtlich behütender Vertrauter auf. Manchmal stimmt es unendlich traurig, dass eine Trilogie mit dem dritten Teil abgeschlossen sein muss."

09. Februar 2007 | LOVE AND HONOR • Kritik • Der Tagesspiegel

Sebastian Handke ist von den Filmen des Regisseurs begeistert: Er "entblätterte den Mythos, bis nur noch die karge Substanz eines persönlichen Dramas übrig blieb. Yamadas altersweiser Blick auf die Heldenklassik Japans ist nicht nur für seinen Realismus bemerkenswert, sondern für den Versuch, den aller Samurai-Dichtung zugrunde liegenden Widerstreit von Giri (Treuepflicht) und Ninjo (Menschlichkeit) an das Private anzubinden ... LOVE AND HONOR ist ein Alterswerk geworden in seiner allerbesten Form: Kein Bild und keine Geste sind zu viel in diesem Heldenlied, das zwar traurig klingt und ein wenig erschöpft, aber zugleich konzentriert, hell, klar und schön."

07. Februar 2007 | LOVE AND HONOR • Kritik • Berlinale

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