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MADE IN GDR

MADE IN GDR

Regie Olaf Kaiser
Kinostart 25.01.2007

Kritiken • MADE IN GDR

28. Januar 2007 | MADE IN GDR • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Kerstin Decker ist der Film interessant: "Denn Kaisers Dokumentation ist nicht etwa ein verklärter und verträumter Rückblick auf kultige DDR-Produkte, sondern sein Dokumentarfilm ist ein sehenswertes Porträt einer Generation geworden, die als einzige wirklich von sich behaupten kann, MADE IN GDR zu sein. Kein Mensch hat bisher über diese Generation gesprochen. Auch sie selbst nicht. Dabei sind sie ungemein interessant. Schon hinter der Mauer geboren oder – wie Olaf Kaiser – wenigstens hinter der Mauer aufgewachsen und durch den Mauerfall mit einem veritablen Bruch am Ende ihrer Jugend. Oder schon ein bisschen früher, denn die Angehörigen dieser Generation – das zeigt auch MADE IN GDR – waren große Ausreiser."

26. Januar 2007 | MADE IN GDR • Kritik • Neues Deutschland

Klein, nicht unsympathisch, ein wenig hausbacken nennt Gunnar Decker den Film. "Da ist viel Melancholie spürbar, weil man sich immer missverstanden weiß, wenn man über die eigene Biographie spricht, die zweifellos eine DDR-Biographie und doch eben keine DDR-Biographie mehr ist. Eine Zwischen-Identität, für die der äußere Umbruch 1989 nur einen längst vollzogenen inneren Abschied sichtbar nachvollzog."

25. Januar 2007 | MADE IN GDR • Kritik • Berliner Zeitung

Der Titel klingt für Ulrich Seidler wie der reine Hohn. "Der Regisseur, von Hause aus Dramaturg, schmückt sich und seinen Film mit dieser historischen Besonderheit, verzichtet aber auf sachliche Information und Einordnung. ... Das heißt, er plappert - ihr Vertrauen ausbeutend - Privatgeschichten aus. ... Er ist stets mit im Bild, gern auch im Vordergrund, oft mit Zigarette - wohl um den Eindruck zu erwecken, es sei auch seine Geschichte, die er da erzählt. Wovon er das Recht ableitet, die gegenwärtige Lebenssituation seiner "Freunde" nicht nur auszubreiten, sondern auch noch hineinzupfuschen - mit und vor laufender Kamera. Die noch dazu gedankenlos den Gefühlsmomenten hinterherzoomt, ohne sich ums Bild zu kümmern."

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