Inhalt • ANGEL
England 1905. Angel Deverell, eine junge, hochbegabte Schriftstellerin aus ärmlichen Verhältnissen, hat mit ihren eskapistischen Gesellschaftsromanen glänzenden Erfolg. Daraufhin erfüllen sich ihr alle Träume, die junge Frauen ihres Alters träumen. Doch Erfolg, Ruhm und die große Liebe – ist das vielleicht nicht doch zu viel auf einmal? Dem strahlenden Aufstieg folgt der unaufhaltsame Absturz...
Kritik • ANGEL • 01. August 2007 • epd-film 08/2007
Francois Ozon ist einer, der die Schauwerte des großen Kinos fürs zeitgenössisch Machbare abzuscannen weiß, meint Claudia Lenssen. "Angel ist ein bisschen LITTLE WOMEN-Bürger/Bohème, ein Filmfarbtopf wie Vincente Minnellis GIGI und ein VOM WINDE VERWEHT-Ableger. Wie Scarlett O’Hara erfindet sich eine aufstiegsbesessene, geltungssüchtige Frauensperson dramatisch neu. Angel wird von der jungen Romola Garai mit gekonnter Hysterie verkörpert, zu wenig als Star-Ikone, aber bemüht um Psycho-Logik."