Inhalt • FACES OF A FIG TREE
Bizarres Familiendrama in einem Tokyoter Vorort: Nach dem mysteriösen Tod ihres Mannes lebt Maasa zeitweise bei ihrer Tochter, bis sie mit einem neuen Mann in das alte Haus zurückkehrt. Dort entwickelt sie nach und nach Wahnvorstellungen. Die ungewöhnlich inszenierte Geschichte mit skurrilen Seitensträngen enthält animierte Passagen.
Kritik • FACES OF A FIG TREE • 17. Februar 2007 • Berliner Zeitung
Alexandra Seitz gibt eine Warnung aus: "Teile dieses Films werden vermutlich aus der Perspektive eines Feigenbaumes erzählt. Das macht ihn insgesamt sonderbar und zu Beginn sogar etwas verwirrend. ... Die surrealen Techniken, die Momoi in FACES OF A FIG TREE einsetzt, verleihen den Bildern einen Überschwang, der ihre Interpretation erschwert. Dadurch erhält die Geschichte den Charakter eines Halbwach-Traumgebildes. Aus dessen absurder Zerstreutheit schält sich im letzten Drittel immerhin eine Art sinnstiftender Blickrichtung."