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I WAS A SWISS BANKER

I WAS A SWISS BANKER

Regie Thomas Imbach
Kinostart 11.09.2008

Kritiken • I WAS A SWISS BANKER

16. September 2008 | I WAS A SWISS BANKER • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Film hinterlässt bei Kerstin Decker eine feucht-schleimige Spur. "Imbach hatte schon beim Drehen registriert, dass ein leichter märchenhafter Sommerfilm sich nicht unbedingt leicht drehen lässt, selbst wenn allen Beteiligten außerordentlich leicht zumute ist. Aus drei Wochen Drehzeit sind schließlich drei Jahre geworden, aber die einzig originelle Idee des Films war gleich zu Beginn da, nämlich der Titel: I WAS A SWISS BANKER. Die Vergangenheitsform."

11. September 2008 | I WAS A SWISS BANKER • Kritik • Berliner Zeitung

Hier gibt es laut Philipp Bühler erotische Tagträumerei und ironischen Alpenkitsch. "Dass sich Eros und Geld nicht vertragen, ist als These schon platt genug, aber auch Eros und Ironie bringt Imboden einfach nicht zusammen. Für jede Albernheit zahlt er mit einem Verlust an Poesie, das kindliche Vergnügen am Spiel wird zum kindischen Spaß von zweifelhafter Relevanz. Und der Naturbursch, der ein Banker war, findet im Wirrwarr von Sprachen und Gefühlen zwar die Liebe, aber kein Profil. Ein nicht ausgeschöpftes Potenzial, ziemlich unschweizerisch."

01. September 2008 | I WAS A SWISS BANKER • Kritik • kino-zeit.de

Auch wenn I WAS A SWISS BANKER laut Joachim Kurz "einen neuen, ungewohnt leichten und sommerlich heiter-verträumten Erzählton anschlägt, lassen sich doch zahlreiche Fixpunkte in Imbachs bisherigem Werk auch hier ausmachen. Und dies zeigt sich sowohl auf der inhaltlichen wie auch auf der formalen Ebene: Wieder einmal reflektiert er in seinem Film die Schweiz und zeichnet das Bild eines Landes, das allen Abschottungstendenzen zum Trotz längst zu einer multikulturellen Gesellschaft geworden ist. Nicht umsonst stammen all die Frauen, denen Roger auf seiner Reise begegnet, aus verschiedensten Ländern und Kulturen."

11. August 2008 | I WAS A SWISS BANKER • Kritik • critic.de

Als versponnene Filmfantasie bezeichnet Thorsten Funke das Werk. "Die Inszenierung ist da in ihrer Mischung aus Märchenfilm und Schelmenroman hemmungslos symbolisch – allzu häufig aber auch holprig – und verhehlt ihre Kolportagehaftigkeit keineswegs. Die schmachtende Nixe in ihrem Netzhemd setzt sich einmal sogar auf einen Stein, wie die kleine Meerjungfrau in Kopenhagen. Wem dieser manchmal vergnügliche, manchmal aber auch unnötig anstrengende Film zu heterogen ist, der bleibe dennoch bis zum Ende des Abspanns sitzen. Der ist nämlich, wie auch schon der Vorspann, von so ausgesuchter tricktechnischer Poesie, dass man davon keine Sekunde verpassen sollte."

30. August 2007 | I WAS A SWISS BANKER • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Ein wassersüchtiges Satyrspiel sah Christoph Egger. Es ist das Wasser, was dieser "Swiss-Tour"den Weg weist: "im goldenen Licht einer Seefläche, in den letzten Sonnenstrahlen, die sich im Kielwasser eines Motorboots brechen, im zwischen aufgerissenen Regenwolken wild leuchtenden Abendrot, im intensiv glühenden Regenbogen, der sich vor einem dunklen Berghang in den düsteren See senkt. In diesem zutiefst romantischen Gestus wäre denn auch die Seele dieses Films zu finden."

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