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HEIMATKLÄNGE

HEIMATKLÄNGE

Regie Stefan Schwietert
Kinostart 11.10.2007

Kritiken • HEIMATKLÄNGE

22. November 2007 | HEIMATKLÄNGE • Kritik • Die Tageszeitung

Der Jodelfilm hat Wilfried Hippen überzeugt. "Irgendwie gelingt es sowohl dem Sänger wie auch dem Filmemacher, all die Klischees, die so zwangläufig heraufbeschworen werden, vergessen zu machen. Man spürt, dass da einer wirklich aus dem Moment Musik macht, und die Landschaft, das Wetter und das Echo diesen Klang beeinflussen und so einmalig werden lassen."

25. Oktober 2007 | HEIMATKLÄNGE • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Mächtig komponierte Bilder sah Alfred Zimmerlin. "Immer wieder hat der Kameramann Pio Corradi die Auseinandersetzungen mit den äusseren und inneren Landschaften in mächtig komponierten Bildern eingefangen. Ihnen wird die körnige Ästhetik von Super-8-Familienfilmen, alten Fernsehdokumentationen und Fotos gegenübergestellt. Die Porträts der drei Musiker vermischen sich zu einem Ganzen und werden so zu einer stimmungsvollen und auch berührenden Auseinandersetzung mit dem, was HEIMATKLÄNGE sein könnten."

11. Oktober 2007 | HEIMATKLÄNGE • Kritik • Die Tageszeitung

Für Detlef Kuhlbrodt "ist es schon beeindruckend, wie es Stefan Schwietert gelingt, so viele Geschichten in diesen Film zu packen, sie miteinander zu verbinden und dabei auch noch Raum für Stille zu lassen. ... Der Klang der von Wörtern befreiten menschlichen Stimme ist beeindruckend, gleichzeitig kommt einem dies Jodeln und Juchzen, dies "mit der Stimme aus sich herausgehen" oft recht seltsam vor."

11. Oktober 2007 | HEIMATKLÄNGE • Kritik • Der Tagesspiegel

Mit ehrfürchtiger Traditionspflege hat HEIMATKLÄNGE ebenso wenig zu tun wie mit Musikantenstadel-Remmidemmi, stellt Silvia Hallensleben fest. "Schwietert, der sich ähnlich frei in seinem Medium bewegt wie die Musiker in dem ihren, lässt immer wieder auch Trauer und Verlustängste anklingen. Ein geglückter Film, der nicht unbedingt glücklich macht. Großstädter fühlen sich bald ziemlich kläglich unter Menschen, die so zärtliche Begriffe wie Zäuerli, Hujen oder Jutzen kennen für das, was sie schnöde Jodeln nennen. Oder ist das nur romantische Projektion?"

09. Oktober 2007 | HEIMATKLÄNGE • Kritik • film-dienst 21/2007

Horst Peter Koll fasst die Programmatik des Films zusammen: "fließend zwischen den Zeiten wie auch den Gegensätzen, wobei immer auf das Verbindende, das Miteinander in einem filigranen Flechtwerk kultureller und ethnischer Beziehungen rekurriert wird. HEIMATKLÄNGE ist deshalb auch weit mehr als eine klassische Dokumentation, nämlich fast schon ein philosophisches Traktat. ... In diesem Sinne verdichtet sich HEIMATKLÄNGE zu einem leidenschaftlichen Gefühlsausdruck, einem visuell wie melodisch reichen filmischen Jubilus, eine Form, die bereits der Theologe und Philosoph Augustinus von Hippo beschrieb als das "wortlose Ausströmen einer Freude, die so groß ist, dass sie alle Worte zerbricht"."

04. Oktober 2007 | HEIMATKLÄNGE • Kritik • programmkino.de

Günter H. Jekubzik ist begeistert: "Stefan Schwieterts HEIMATKLÄNGE fügen sich nahtlos in die Schweizer Tradition, besonders kreative Musiker ins rechte Filmlicht zu setzen. Wenn Christian Zehnder zum Treffen mit mongolischen Musikern reist, lernt man die Weltmusik von nebenan aus einer fernen Perspektive endgültig schätzen. Dieser musikalische Ausflug erweitert Horizont und Klangspektrum. Sehr passend zur Befreiung vom Schubkasten-Denken der Genres lautet der Schlußspruch: "Wir können frei sein .... Wenn wir wüssten, wie frei wir sein können, würden wir einfach platzen!""

07. Februar 2007 | HEIMATKLÄNGE • Kritik • Berlinale

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