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DIE ZEUGEN

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Regie André Téchiné

Kritiken • DIE ZEUGEN

17. Februar 2007 | DIE ZEUGEN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Laut Daniel Kothenschulte inszeniert der Regisseur "sein Kammerspiel mit der Strenge des frühen Kinos, dem er mit Zwischentiteln Tribut zollt, die eine Ebene verhaltener Lakonie einziehen."

15. Februar 2007 | DIE ZEUGEN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Kunstvoll tritt der Film auf der Stellt, meint Daniel Kothenschulte. "Von altväterlicher Nostalgie ist sein Abgesang an die Zeit des sorglosen Glücks der ungeschützten Liebe, der sich durch sein bisexuelles Milieu denkbar weit entfernen möchte von einem früheren Berlinalefilm zum Thema, Jonathan Demmes PHILADELPHIA. Und dann doch wie sein Vorgänger auf den emotionalen Gehalt einer ausgespielten Opernarie setzt."

13. Februar 2007 | DIE ZEUGEN • Kritik • Berliner Zeitung

Rastlos, rasend beginnt dieser Film laut Gerhard Midding. "Der Regisseur behandelt erstmals ein Thema, das ihm bislang fremd war: die Zeitenwende in den Geschlechterverhältnissen, der Ausbruch von Aids in den 80er-Jahren. Manu hat sich infiziert. Die Dringlichkeit, auf der die Filmmusik Philippe Sardes besteht, ist nun eine andere, verzweifelte geworden. Sie begleitet die Schockwellen, die durch das kleine Gemeinwesen des Films wogen, das zusammengehalten wird von Freundschaft und Verantwortung, von Eifersucht und Wut. Eine Utopie wird hier konfliktreich gelebt, ein gegenseitiges Berühren, Verletzen und Trösten, das die sozialen und ethnischen Gegensätze, die Grenze zwischen Homo- und Heterosexualität überwindet."

13. Februar 2007 | DIE ZEUGEN • Kritik • Die Tageszeitung

Die ganz große Geschichte versackt für Dietmar Kammerer im Parabelhaften. "Leider bleiben die gesellschaftlichen Konsequenzen nur angedeutet, wie eine Diaschau am Rande, im Schatten der persönlichen Schicksale und individuellen Reaktionen. Téchinés Film ist geradezu zögerlich, wenn es um die Darstellung der nicht unbeträchtlichen Hysterien und Fehlinformationen geht, die damals weite Teile der öffentlichen Diskussion beherrschten (und die jederzeit wieder entbrennen können). Die Figuren wirken übercodiert."

13. Februar 2007 | DIE ZEUGEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Bunt und temporeich nennt Jan Schulz-Ojala die Alltagsmenschenstudie. "Im Unterschied aber zu mancherlei Filmen, die eine Krankheit zum Tode in ihr Zentrum rücken, berauscht sich DIE ZEUGEN nicht am Gefühlsauspressungspotenzial, das dieser Thematik stets innewohnt. Die den Sterbenden umgebenden Zeugen bleiben Beobachter ... Ein Letztes: das schöne, sanfte, bedrängende musikalische Leitmotiv. Anfangs erklingt es meist in Situationen, die der bereits sachte alarmierte Zuschauer unwillkürlich nach ihrem medizinischen Infektionspotenzial abscannt. Später funktioniert es ganz als Fermate des Gefühls."

13. Februar 2007 | DIE ZEUGEN • Kritik • Der Spiegel

Laut Daniel Sander hat der Film alles, was ein herausragender Festivalfilm braucht: "Zutiefst bewegend, ungewöhnlich und intelligent erzählt, formal stilsicher, thematisch sozial relevant und mit diesem kleinen unbeschreiblichen Extra, das aus einem guten Stück Kino ein Meisterwerk macht. ... So traurig das Grundthema auch ist, strahlt DIE ZEUGEN immer vor unbändiger Lebensfreude, vor Überzeugung, das alles überwindbar ist, dass es sich zu kämpfen lohnt."

07. Februar 2007 | DIE ZEUGEN • Kritik • Berlinale

Datenblatt des Films.

07. Februar 2007 | DIE ZEUGEN • Kritik • arte.tv

Datenblatt des Films.

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