| Regie | Luc Besson |
| Kinostart | 25.01.2007 |
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Spannend und spektakulär findet Christina Tilmann den Film. "n Sachen Tricktechnik setzt ARTHUR UND DIE MINIMOYS, gemischt aus Animations- und Realfilmszenen, tatsächlich neue Maßstäbe. Drei Jahre lang haben die Designer allein an der Optik gebastelt. Es gibt liebevoll gebaute riesengroße Sets, in die sich perfekt animierte Figuren einfügen. ... Spannend ist das zwar und technisch spektakulär. Doch die Themen dürfen durchaus erwachsen werden. Und das Genre Animationsfilm auch."
Der Regisseur erklärt Rüdiger Sturm, warum ihm Filmemachen Qualen bereitet und warum Kindern nicht zu trauen ist.
Für Katja Lüthge bleiben einige Fragen offen: "Mit ihren großen Augen, ihren glatten und lichtdurchlässigen Oberflächen wirken [die Minimoys] auf schräge Art embryonal - und das ist wiederum nur schwer mit der frühreifen Liebesgeschichte zwischen Arthur und Selenia in Einklang zu bringen. Insgesamt wünscht man sich, Regisseur Luc Besson hätte sich weniger um den vermeintlichen Realismus seiner Figuren bemüht als vielmehr um die fantastischen Möglichkeiten computeranimierter Charaktere. Nicht zuletzt dank Farben und Lichtsetzung verfügt "Arthur und die Minimoys" aber fraglos über reichlich Schauwert."
Fade Mittelmäßigkeit hat Martin Zeyn ausgemacht. "Enttäuschend sind insbesondere die 3-D-Animationen. Bei manchen Szenen unterscheiden sich die Hintergründe, die als Modell gebaut werden, deutlich von den sich bewegenden animierten Figuren. Die Bewegungen der Minimoys haben große Ähnlichkeit mit der exaltierten Gestik von MTV-Praktikanten, lebendig wirken sie nie. ... Eine weitere Schwäche des Films ist allerdings nicht Besson anzulasten: es sind die Stimmen von Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz und von Nena. Beide lispeln, und beide können nicht erzählen. Bei Synchronisationen sollten nicht Namen, sondern Stimmen zählen."
Margret Köhler ist begeistert: "Ein optischer Genuss ist der Gegensatz der zwei Unterwelten, die der Minimoys aus natürlichen Objekten und das düstere Nekropolis bestehend aus Stein, Metall und anderen aus der Menschenwelt recycelten Objekten. Im Durchschnitt waren über drei Jahre hinweg 100 Zeichner beschäftigt. Bei manchen Action-Szenen kann sich Besson kleine Reminiszenzen an DAS FÜNFTE ELEMENT nicht verkneifen. Die 3D-Figuren strahlen eine echte Lebendigkeit und Menschlichkeit aus, Selenia als verführerische Unschuld, Arthur als bis über beide Ohren verliebter Junge, Beta als quasselnder Tolpatsch. Im Real-Teil machen ein tüfteliger Freddie Highmore und eine etwas tüttelige Mia Farrow Spaß."
Überblick zum Film auf moviepilot.de
ARTHUR UND DIE MINIMOYS - Offizielle Webseite - deutsch
ARTHUR UND DIE MINIMOYS - imdb.com
ARTHUR UND DIE MINIMOYS - critic.de
ARTHUR UND DIE MINIMOYS - moviepilot.de