Inhalt • ROCKY BALBOA
Rocky Balboa ist eine Legende. Ein einfacher Mann, der von ganz unten nach oben kam. Jahre nach seinem letzten Kampf lebt der Boxer nur noch in der Vergangenheit. Nach Sohn Rocky Junior, zu dem er wenig Kontakt hat, scheint das Glück Rocky endgültig verlassen zu haben. Bis ein TV-Sender in einer Computersimulation Ex-Champ Rocky gegen den amtierenden Weltmeister Mason "The Line" Dixon antreten und als Gewinner hervorgehen lässt. Das Ergebnis löst einen unglaublichen Rocky-Rummel und im Management Dixons Erleichterung aus. Endlich glaubt man, einen Weg gefunden zu haben, das Image des ungeliebten Champions zu verbessern. Im Ring mit Rocky soll Dixon die Fans erobern...
Kritik • ROCKY BALBOA • 01. Februar 2007 • film-dienst 03/2007
Laut Hans Messias bietet der Film keine radikale Abkehr vom selbst geschaffenen Leinwand-Mythos, sondern beschwört ihn ein letztes Mal. "Dabei spielt der Mythos, das Glaubensbekenntnis "they never come back" widerlegen zu wollen, natürlich eine besondere Rolle und ist ein nahezu unverzichtbarer Bestandteil des Boxfilm-Genres. Im Falle von ROCKY BALBOA verhält es sich freilich ein wenig anders: Fast scheint es, als wolle sich Autor, Regisseur und Darsteller Sylvester Stallone das überaus erfolgreiche "Box alter ego" mit allen Mitteln vom Hals schaffen und für sich persönlich einen Schlussstrich ziehen. Das Ergebnis ist alles andere als befriedigend ausgefallen."