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LA VIE EN ROSE

LA VIE EN ROSE

Regie Olivier Dahan
Kinostart 22.02.2007

Kritiken • LA VIE EN ROSE

22. Februar 2007 | LA VIE EN ROSE • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Eine eindringliche filmische Piaf-Biografie sah Alexandra Stäheli. "Dahans Inszenierung nimmt sich in ihrer konventionellen Bildästhetik sehr zurück und zielt gerade auch in der fragmentarischen Erzählweise nicht auf dramaturgisch genau berechnete Tränenhöhepunkte ab. ... Sonst aber hat die schwermütige Intensität von Dahans Film weniger mit manipulativen Regieeinfällen denn mit dem Thema selbst zu tun - und einer unglaublichen schauspielerischen Leistung: Die 32-jährige Französin Marion Cotillard, die zuletzt in Ridley Scotts Weinbauer- Romanze A GOOD YEAR auffiel, scheint sich in die Rolle des kleinwüchsigen Energiebündels mit der starken Stimme gleichsam inkarniert zu haben."

10. Februar 2007 | LA VIE EN ROSE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Daniel Kothenschulte entpuppt sich der Film als magerer Spatz. "Die Struktur ist wirr und lässt alle angeschnittenen Dramen dieses kurzen Lebens, von dem es einmal heißt, dass es für drei Menschen gereicht hätte, im Dunkel, aus dem sie hervorkramt wurden."

09. Februar 2007 | LA VIE EN ROSE • Kritik • Berliner Zeitung

Für Carmen Böker ist dies ein typischer Eröffnungsfilm: Der Film "gerät dem Regisseur ungeachtet der überwiegend chronologischen Erzählweise zu einem erstaunlich rumpeligen Reigen schmerzensreicher Episoden, reichlich garniert mit weltweit bekanntem Liedgut und sorgsam komponierten Ausstattungen zwischen Ärmste-Leute-Milieu und Fünf-Sterne-Hotel. Das könnte man sich nun so ganz kalt im Herzen als ein langatmiges Biopic ansehen, das sich als recht ungeschickt im Aufbau eines Spannungsbogens erweist, aber eine große Ära der populären Musik immerhin plastisch auszumalen vermag - wäre da nicht die überragende, hinreißende Leistung der Hauptdarstellerin Marion Cotillard."

09. Februar 2007 | LA VIE EN ROSE • Kritik • Die Tageszeitung

Nicht mehr als eine solide Schauspielerübung sieht Cristina Nord in dem Film. "Der Film glänzt mit guter Ausstattung, opulenten Kamerafahrten, aufwändigen Musikszenen in alten Theatern und Musikhallen. Schauwerte sind es, die Dahan aus diesem Leben zieht. Vor lauter Überwältigung angesichts vieler Close-ups der Sterbenden geht man auf Distanz."

09. Februar 2007 | LA VIE EN ROSE • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Film ist mehr als ein opulent ausgestatteter, mit gut zwei Dutzend Piaf-Klassikern angereicherter Kostümfilm in Cinemascope, mehr auch als die szenische Illustration von Chansons, lobt Christiane Peitz. "Furchtlos wagt Cotillard es, am Mythos Piaf zu kratzen und der Göttin menschliche Züge zu verleihen. Eine Achterbahnfahrt der Temperamente: Mal bockt die Piaf, mal gurrt sie, mal stößt sie alle vor den Kopf, wirft die beste Freundin im Affekt aus ihrem Leben, ist impulsiv, elegant, ordinär, himmelhochjauchzend, besoffen, allein. Großartig, wie Cotillard jeden Blick, jede Geste in den Dienst dieser Unberechenbarkeit stellt."

09. Februar 2007 | LA VIE EN ROSE • Kritik • Neues Deutschland

Für Gunnar Decker geht der Film schrecklich daneben. "Es wird so banal, wie es werden muss, wenn man nicht dem Unbegreiflichen nachgeht ... Über die Piaf sollte nur einen Film machen, wer sich nicht fürchtet, in jenen Abgrund zu blicken, aus dem uns entgegenwächst, was uns dann so kostbar erscheint. Nur, wer dieses Leid wirklich verstehen will und es nicht bloß opulent und in homöopathischen Dosen ausstellt.
Aber in dem Film von Olivier Dahan passiert genau das: Alles bleibt Kulisse, auch die Piaf ist Teil der Kulisse ihres Lebens. Wir stolpern – mit vielen unmotivierten Schnitten und Rückblenden – von Station zu Station ihres Leben, aber der Glutkern ihrer Existenz bleibt davon unberührt. "

09. Februar 2007 | LA VIE EN ROSE • Kritik • festivalblog.de

Trotz der Schrecklichkeiten sind Christian Westheide die Tränen gekommen. "Der Film ist meilenweit entfernt von einem Melodram, soweit wie Piaf von Selbstmitleid: sie weint trotz all der Schicksalsschläge nur ein einziges Mal in diesem Film: nachdem sie auf der Bühne zusammengebrochen ist und ahnt, dass es einer ihrer letzten Auftritte war, aber unbedingt noch ein Mal wieder hinaus will. Ansonsten sieht man die Frau kaputt, hysterisch, fuchsteufelswild, ausgelassen und verliebt, aber nie traurig. Auch das wie ich finde eine echte Leistung des Films. Wer aber allein wegen der Musik hineingeht, wird enttäuschst werden. Die Musik ist da, ja sie ist sogar fast immer da, aber doch nebensächlich."

09. Februar 2007 | LA VIE EN ROSE • Kritik • Der Spiegel

Das ist schon sehr einfallslos in diesem leicht konfusen biographischen Puzzlespiel, aber doch unheimlich delikat, schreibt Wolfgang Höbel. "LA VIE EN ROSE jedenfalls ist reines Dessertgebäck und kandiertes Augenfutter; und als einmal die göttliche Marlene Dietrich und die überirdische Piaf sich die Hand schütteln, glaubt man fast, man sehe Puderzuckerstaub von der Leinwand rieseln."

08. Februar 2007 | LA VIE EN ROSE • Kritik • Berliner Zeitung

Gerhard Midding stellt die Hauptdarstellerin Marion Cotillard vor.

08. Februar 2007 | LA VIE EN ROSE • Kritik • Berliner Zeitung

Carmen Böker ist gespannt auf den Eröffnungsfilm: LA VIE EN ROSE über Edith Piaf - der Inbegriff des französischen Chansons.

08. Februar 2007 | LA VIE EN ROSE • Kritik • Die Zeit

Michael Mönninger glaubt, dass dieser Film eine Piaf-Renaissance auslösen wird. Aus deren Leben "hat Regisseur und Drehbuchautor Olivier Dahan in drei Jahren Arbeit ein überlebensgroßes Piaf-Monument geschaffen, das mit seiner emotionalen Wucht, ästhetischen Perfektion und historischen Detailverliebtheit den sogenannten "Spatz von Paris" zuweilen fast zu erdrücken droht. ... Trotz der aufwendigen biografischen Recherche und Szenografie, in der noch der Straßenasphalt mit Kopfsteinmuster bemalt wurde, ist dabei kein Historienfilm herausgekommen, sondern ein psychologisches Porträt. Denn es gelingt dem Film, die Welt mit den Augen von Edith Piaf zu sehen. Die Zeitebenen sind mehr assoziativ denn chronologisch verschränkt."

07. Februar 2007 | LA VIE EN ROSE • Kritik • Berlinale

Datenblatt des Films.

06. Februar 2007 | LA VIE EN ROSE • Kritik • arte.tv

Datenblatt des Films.

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