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THE BUBBLE

THE BUBBLE

Regie Eytan Fox
Kinostart 06.09.2007

Kritiken • THE BUBBLE

17. September 2007 | THE BUBBLE • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Ein Gespräch mit dem israelischen Regisseur Eytan Fox über seinen neuen Film THE BUBBLE führt Bettina Spoerri.

06. September 2007 | THE BUBBLE • Kritik • Berliner Zeitung

Einen hormongetriebener Leiberreigen in einer WG von Tel Aviv sah Sabine Vogel. Trotzdem hat die Kritikerin "diesen Film über die unter Dauerhormonstrom stehende Generation Party-statt-Politik dann doch recht gern gesehen. Das liegt nicht zuletzt an den sturzkomisch lapidaren Sprüchen und Dialogen, den grundliebenswerten Figuren - selbst der Stecher Golan entwickelt selbstironischen Charme wenn er in volltrunkener Brunft "Mama, fick mich" seufzt. Das popmusikalisch rhythmisierte Tempo der überraschenden Situationswechsel ist mitreißend und voll quirliger szenischer Einfälle."

27. August 2007 | THE BUBBLE • Kritik • kino-zeit.de

Im Niemandsland zwischen poppigem Hedonismus und fundierter Gesellschaftskritik ist der Film laut Joachim Kurz angesiedelt. Der Regisseur zeichnet "das Bild einer oberflächlich betrachtet unbeschwerten Generation junger Israelis, die sich letzten Endes den Realitäten des Nahost-Konfliktes nicht entziehen können. Unterscheidet sich ihr Leben anfangs von dem ihrer Altersgenossen irgendwo in der westlichen Welt nur marginal, dringen die große Politik, die Bomben und der alltägliche Terror in der zweiten Hälfte des Films unaufhörlich in die Luftblase des sorgenfreien Lebens ein und funktioniert die jungen Leute zu Akteuren in einem Spiel um, das mit ihnen oder ohne sie auf die gleiche verhängnisvolle Weise verläuft."

27. August 2007 | THE BUBBLE • Kritik • film-dienst 18/2007

Über weite Strecken teilt der Film die optimistische Perspektive seiner Protagonisten und setzt ganz subtil die skeptischen Kontrapunkte, schreibt Ulrich Kriest. "THE BUBBLE erzählt von der komplexen Verschränkung politischer und kultureller Konflikte, beschreibt lustvoll und unterhaltsam die Tel Aviver Szene und macht dabei reichlich Gebrauch von eindeutigen Signalen eines internationalistischen Bewusstseins. Der Film hat brillante, tempo- und anspielungsreiche Dialoge und einen Soundtrack, der mit Bright Eyes, Bebel Gilberto oder Keren Ann alles hat, was gut und angesagt ist."

15. Februar 2007 | THE BUBBLE • Kritik • Berliner Zeitung

Mit viel Charme und Witz beginnt laut Philipp Bühler der Film. Man kann dem Filmemacher "vorwerfen, dass er im Entwurf seiner homo- und heterosexuellen Charaktere reichlich vereinfacht. Auch die Zuspitzung zum Melodram wirkt etwas aufgesetzt: kein Israel-Film ohne Bombe, zumindest auf der Berlinale. Aber trotz seiner zweifelsohne linken Agenda war Fox schon immer ein bemerkenswert neutraler Filmemacher, der politisch nichts schönreden will. Blauäugigkeit und Pessimismus sind für ihn zwei Seiten einer Medaille, eine Lösung abseits des Privaten hat er nicht zu bieten. Darüber lässt sich dann zumindest streiten."

07. Februar 2007 | THE BUBBLE • Kritik • Berlinale

Datenblatt des Films.

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