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2 TAGE PARIS

2 TAGE PARIS

Regie Julie Delpy
Kinostart 17.05.2007

Kritiken • 2 TAGE PARIS

18. Mai 2007 | 2 TAGE PARIS • Kritik • Die Tageszeitung

Für Bert Rebhandl schickt die Regisseurin "einen Amerikaner durch alle interkulturellen Fallen, die das alte Europa bereithält, und entdeckt zugleich das Kino als Medium der persönlichen Recherche ... Diese Komödie der Missverständnisse hat Julie Delpy betont salopp inszeniert. Mit dem Charme einer Reality-Soap werden hier in locker hingeworfenen Videobildern peinliche Anekdoten aneinandergereiht ... 2 TAGE PARIS bleibt auch danach ein flüchtig hingeworfener Film, in dem sich jedoch ein Traum von Beständigkeit verbirgt und eine Vorstellung vom Kino als einem Instrument der moralischen Erfahrung, die tatsächlich zum alten Europa zu gehören schien."

16. Mai 2007 | 2 TAGE PARIS • Kritik • Berliner Zeitung

Heiter verquasselt wird laut Peter Uehling der Kulturkampf in 2 TAGE PARIS. Er "ein lustiger Film, ein heiter verquatschtes Dialog-Kammerspiel, das an die formlosesten Quasselfilme Woody Allens erinnert und doch bei aller Nähe zu den Figuren sehr viel strenger beim Thema bleibt. Terrorangst und Globalisierungskritik sind stets spürbar, am vordergründigsten und damit auch entbehrlichsten bei Daniel Brühls kurzem Auftritt als Umweltaktivist. Denn eigentlich werden die kulturellen Differenzen hier nicht politisch ausgetragen, sondern unter die Bettdecke mitgenommen."

16. Mai 2007 | 2 TAGE PARIS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Laut Heike Kühn erzeugt der Unterschied zwischen alter und neuer Welt grandiose Dialoge. "Referenzen an Eric Rohmer und seine Redekünstler sind nicht zu übersehen. Der Rest ist unerschrocken originell. Delpys Protagonistin ist verrückter als alles, was auf der Leinwand bisher zu viel geredet hat. ... Man sollte diesen Film nicht verpassen, nicht als Deutscher, nicht als Franzose, schon gar nicht als Amerikaner. Die Liebe ist eine Deutungsmacht. Sie hält nichts von bilateralen Verträgen. Es sei denn, sie kommt an ihre Grenzen."

16. Mai 2007 | 2 TAGE PARIS • Kritik • Jungle World

Für Jürgen Kiontke ist dies ein zauberhafter Film, in dem sogar die Hauskatze als Komödiantin überzeugt. "Was Delpy hier abfilmt, ist der Typus der Feel-Bad-Komödie. ... Erklärungen fallen da schwer: "Wort­witz", "spritzige Komödie", "Pointen-Feuerwerk" und anderes Vokabular trifft zwar ins Schwar­ze, ist aber gleichzeitig so abgedroschen, dass man sich nichts darunter vorstellen kann."

15. Mai 2007 | 2 TAGE PARIS • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Christina Tilmann ist 2 TAGE PARIS eine Komödie nicht der Irrungen, sondern der Vorurteile. "Eifersucht kommt auf, dazu Trotz, Beschuldigungen, Unterstellungen und Reue, und am Ende landet das ungleiche Paar in einer ausgewachsenen Beziehungskrise. Das ist, in seiner satirischen Zuspitzung und den derben, zugespitzten Dialogen, eine Strecke weit amüsant, trifft auch manchen wahren Ton,und endet doch vorhersehbar in Bitterkeit. Zwei Tage hätte man diesem Paar nicht erst gegeben, kaum einmal zwei Stunden. Und hätte, statt sie die ganze Nacht streiten zu sehen, doch lieber von einem neuen Sonnenaufgang geträumt und einem neuen Tag danach."

16. Februar 2007 | 2 TAGE PARIS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Wo das Herz des Films schlagen müsste, findet sich lediglich Verbitterung, meint Michael Kohler. "Manchmal sind die französisch-amerikanischen Animositäten ziemlich komisch, letztlich ist 2 TAGE IN PARIS aber eine Art Engelsaustreibung, bei der das Kitschbild von der Stadt der Liebe so gründlich zerstört wird, dass auch die Romanze zwischen Julie Delpy und der Kamera zu Ende ist."

13. Februar 2007 | 2 TAGE PARIS • Kritik • Berliner Zeitung

Thomas Klein spricht mit Regisseurin und Schauspielerin Julie Delpy über Männer, Friseure und ihren Film 2 TAGE IN PARIS.

13. Februar 2007 | 2 TAGE PARIS • Kritik • Berliner Zeitung

Diese Komödie der Missverständnisse hat Julie Delpy betont salopp inszeniert, lobt Bert Rebhandl. "Mit dem Charme der Unmittelbarkeit oder - wahlweise - der Aufdringlichkeit einer Reality Soap werden hier in locker hingeworfenen Videobildern peinliche Anekdoten aneinander gereiht ... Das wäre alles nicht groß von Belang.Es gibt aber noch eine andere Ebene in 2 TAGE IN PARIS, auf die Julie Delpy erst ganz zum Schluss kommt: Sie bezieht sich dabei auf REISE NACH ITALIEN, einen klassischen Liebesfilm von Roberto Rossellini, und legt im bunten Treiben einen emotionalen Kern frei, der dem Videoformat plötzlich eine neue Dimension gibt."

11. Februar 2007 | 2 TAGE PARIS • Kritik • festivalblog.de

Die Referenzen an Woody Allen sind unübersehbar, stellt Christian Westheide fest; Neurose, Witz und geistige Klarheit hat der Kritiker ausgemacht. "Ein witziger, ein Film voller liebenswerter Klischees und Wahrheiten, zum Lachen und Denken. Woody Allen wäre stolz auf diese Filmemacherin und ihren ersten Film!

07. Februar 2007 | 2 TAGE PARIS • Kritik • Berlinale

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