| Regie | Santiago Otheguy |
| Kinostart | 15.11.2007 |
Viel gesprochen oder erklärt wird hier nicht, stellt Cristina Nord fest. "Der Film ist im Cinemascope-Format gedreht, die von Paula Grandio geführte Kamera liebt sattschwarze, nächtliche Szenerien, aus denen Lichtpunkte kontrastreich hervorstechen; genauso gern mag sie graue, nebelverhangene Totalen, in denen die Flusslandschaften besonders verwunschen erscheinen. In solchen Augenblicken wirkt der Film, als hätte Otheguy ihn vor der Ankunft des Menschen gedreht."
Der Film trägt die Signatur des Weltkinos, dennoch ist Cristina Nord gebannt von den Annährungen zwischen Männern in Booten. Vielleicht tritt Otheguys Kunstwollen dabei ein bisschen zu offensichtlich zutage. Diese Mittel "sind etwas, was auf Festivals in Europa gut ankommt. Doch bevor man solche Einwände bis zu ihrem Ende denken mag, hat Otheguy schon die nächste Cinemascope-Aufnahme von Fluss, Nebel und Bäumen am Ufer in seinen Film geschnitten, und gebannt schaut man auf dieses graue, geheimnisvolle Arrangement."
"In Anerkennung seiner erhabenen Kinematographie bei der Darstellung einer isolierten Existenz in Argentinien."
Datenblatt des Films.