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TRUE NORTH

TRUE NORTH

Regie Steve Hudson
Kinostart 22.05.2008

Kritiken • TRUE NORTH

23. Mai 2008 | TRUE NORTH • Kritik • Der Tagesspiegel

Ein Kammerspiel auf offener See entwirft Steve Hudson, schreibt Martin Schwickert. "Dabei überzeugt er vor allem durch glaubwürdige, kantige Figuren, die in die Ausweglosigkeit einer klassischen griechischen Tragödie hineingedrängt werden. Wie Treibgut werden die Protagonisten zwischen ihren egoistischen Interessen und dem Mitgefühl für die menschliche Fracht hin- und hergerissen. Ihr Kampf wird nicht aus der Position moralischer Überlegenheit beobachtet, sondern mit einem aufrichtigen Forschungsinteresse gegenüber den Abgründen der menschlichen Seele."

22. Mai 2008 | TRUE NORTH • Kritik • Der Spiegel

Düster nennt Christian Buß das Drama. "Immer wieder denkt man bei dem Fischer-Drama "True North" an die Filme von Ken Loach (RIFF-RAFF), der den Untergang der britischen Arbeiterklasse wie kein zweiter Regisseur begleitet und verfilmt hat. Das liegt zum einen daran, dass alle Hauptdarsteller ihre ersten großen Auftritte bei Loach hatten. Und zum anderen daran, wie nüchtern und doch dramaturgisch schlüssig TRUE NORTH-Regisseur Steve Hudson hier vom letzten Aufbäumen eines Berufsstandes vor dem Hintergrund einer globalisierten Welt berichtet."

14. Mai 2008 | TRUE NORTH • Kritik • kino-zeit.de

Markus Fritsch lobt die Vermeidung jeglicher Schwarzweiß-Malerei. "Ohne falsche Sentimentalität gelingt es Hudson, Menschen in ihrer existentiellen Not zu zeigen. Paradigmatisch für dieses unschuldig in Not geraten, steht die kleine Su, der ihre Kindlichkeit zum Überleben hilft. Schauspielerisch ist dies eine Meisterleistung. Auch die übrigen Darsteller tragen zum Gelingen des Films bei. TRUE NORTH fesselt mit Spannung auf engstem Raum und ist von seinem Realismusgehalt harter Tobak. Unberührt lässt der Film den Zuschauer auf keinen Fall zurück."

03. April 2008 | TRUE NORTH • Kritik • programmkino.de

Gary Rohweder sah ein nervenaufreibendes Kammerspiel. "Im Vordergrund beschäftigt sich das sensible Sozialdrama mit dem Sterben der Fischerei-Industrie sowie mit den moralischen Abgründen des Menschenschmuggels. Auf erschütternde wie packende Weise, gelingt es dem Film diese Themenkomplexe miteinander zu verweben. Dabei verdichtet sich die Erzählung zu einem grimmigen Alptraum voller dramatischer Wendungen, in dem bald jedes einzelne Crewmitglied zu einem Teil der Unmenschlichkeit wird."

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