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PREUßISCH GANGSTAR

PREUßISCH GANGSTAR

Regie Bartosz Werner
Irma-Kinga Stelmach
Kinostart 04.10.2007

Kritiken • PREUßISCH GANGSTAR

05. Oktober 2007 | PREUßISCH GANGSTAR • Kritik • Der Tagesspiegel

Obwohl dies ein Spielfilm ist, ist laut Kerstin Decker hier fast alles authentisch. "Stelmach und Werner haben den richtigen, fast dokumentarischen Kamerablick dafür gefunden. Er lässt sich treiben wie Oli, Nico und Tino, aber manchmal stellt sich der Fokus überscharf, gewinnt alles fast überwirkliche Kontur ... Die Oli-Nico-und-Tino-Welten sind so derb, jungmännlich und traumlos wie sie selbst. Alle drei haben nicht viel mehr als ihre Kraft. Früher hätten sie noch das werden können, was man "ganze Männer" nannte. Aber wer will die noch?"

04. Oktober 2007 | PREUßISCH GANGSTAR • Kritik • Berliner Zeitung

Jan Brachmann sah einen Spielfilm, der wie ein Dokumentarfilm aussieht. Der Kritiker "muss diesen Film dringend gegen seine Liebhaber verteidigen. Seine Härte als ästhetische Qualität zu preisen, hat etwas von Zivilisationsmüdigkeit und Friedensüberdruss. Der Film ist vielmehr wegen seiner Genauigkeit sehenswert, nicht wegen seiner Volt-Zahl. Das ist kein Erregungskino, sondern Aufklärung, gerade weil die Autoren nicht jener Sozialarbeiterideologie anhängen, der zufolge die Umstände an allem schuld seien und man Verständnis mit der verirrten Jugend haben müsse."

25. September 2007 | PREUßISCH GANGSTAR • Kritik • kino-zeit.de

Dem Film haftet laut Katrin Knauth eine Art Trostlosigkeit an: Harz IV, Perspektivlosigkeit und Frustration sind Themen, die zwangsläufig für einen bitteren Beigeschmack sorgen. "Sei es der lässig, coole Umgangston, die schlabbrigen Klamotten, die biederen Wohnstuben – all das durchdringt die Milieustudie und zeigt ein durchaus schonungsloses Bild einer Generation in der ostdeutschen Provinz. Frappierend ist die Hilflosigkeit der Eltern, ihren Kindern Halt und einen Platz in der heutigen Gesellschaft zu vermitteln. Wie wenig sie ihnen mit auf den Weg geben, ist beängstigend."

Mai 2007 | PREUßISCH GANGSTAR • Kritik • 11. Filmfest Schleswig-Holstein

Laut Helmut Schulzeck erzählt der Film unaufgeregt und eher beiläufig seine Geschichte. Alltag eben. "Das Ende lässt dem Zuschauer wenig Optimismus für die Figuren des Films, die sich lakonisch in ihr Schicksal zu fügen scheinen. Hip-Hop, steht das hier für eine verlorene Generation ohne Ausbildung und arbeitslos, die sich nur noch mit Problemverdrängung und Maulheldentum über die Runden zu bringen weiß?"

23. April 2007 | PREUßISCH GANGSTAR • Kritik • Begründung der Jury des Filmfestivals "Achtung Berlin!"

"Dieser Film unterscheidet sich von den anderen vor allem in seiner VOLT-ZAHL. Hier ist absoluter Starkstrom zugange!! Der Film ist dicht an den Menschen und Ihren Emotionen und er vermischt gekonnt die Grenze zwischen Dokumentar- und Spielfilm. Wir lernen eine Generation kennen, die sich normalerweise unseren Blicken entzieht. Für die Jury der modernste und schonungsloseste Film, nicht nur auf diesem Festival!!!"

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