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NACHTS IM MUSEUM

NACHTS IM MUSEUM

Regie Shawn Levy
Kinostart 27.12.2006

Kritiken • NACHTS IM MUSEUM

28. Dezember 2006 | NACHTS IM MUSEUM • Kritik • Berliner Zeitung

Für Peter Uehling handelt NACHTS IM MUSEUM von der Ur-Faszination des Film: "Starres beginnt sich zu bewegen, im Film die Bilder, in diesem Museum die Exponate. Und so darf sich das Wunderbare auch reichlich breit machen. Etwas zu breit, denn so sensationell ist das meiste dann auch wieder nicht. Die Gespräche des normal großen Larry mit den sehr kleinen Bewohnern der Dioramen sind tricktechnisch ein alter Hut. Die Attraktion des sich bewegenden Saurierskeletts verschießt der Film als erste, um sie dann nicht mehr zu überbieten. Das erstaunt."

28. Dezember 2006 | NACHTS IM MUSEUM • Kritik • Der Tagesspiegel

Ständig scheppert und kracht es überall: Karl Hafner ist amüsiert. "Regisseur Levy betreibt einen immensen technischen Aufwand, um so viele Albernheiten wie möglich auf die Leinwand zu bringen. Dabei ist es wirklich lustig, wie Larry versucht, mit historischem Halbwissen die Probleme der Bewohner zu lösen, nur um alles immer noch schlimmer zu machen. ... Okay, der Plot nach dem gleichnamigen Kinderbuch ist von den insgesamt sechs (!) Drehbuchautoren miserabel konstruiert, und die Scherze bleiben oft mau. Amüsant ist es trotzdem, so viel netten Unsinn in Amerikas populärstem Familienmuseum zu erleben."

28. Dezember 2006 | NACHTS IM MUSEUM • Kritik • Frankfurter Rundschau

Leider weiß der Regisseur mit den vielen guten Drehbuchideen erstaunlich wenig anzufangen, kritisiert Michael Kohler. Dämlich wird es "immer dann, wenn die Handlung die Museumsmauern verlässt, um von realen Menschen und alltäglichen Problemen zu erzählen. Die Familiengeschichte des geschiedenen Daley lässt sich jedenfalls auch mit vorweihnachtlich zugedrücktem Auge schwer ertragen, alle Fragen werden hier viel zu schnell wieder unter den Teppich einer Feiertagsunterhaltung gekehrt. Sonderlich inspiriert agieren auch die Komödianten nicht: Robin Williams bleibt nicht nur wegen seiner Maske etwas blass, Ben Stiller fehlt in seiner Figur ganz offensichtlich das anarchische Element, und Owen Wilson wächst leider auch nicht über seine rollenbedingte Statur hinaus."

21. Dezember 2006 | NACHTS IM MUSEUM • Kritik • br-online.de

Laut Florian Kummert haben die Tricktechniker ganze Arbeit geleistet. "Die Drehbuchautoren dagegen konnten es nicht lassen, in die nette Abenteuergeschichte gleich kiloweise biedere Morallektionen einzuflechten. Die souveränen Schauspieler machen das Manko nur teilweise wett. Immerhin gibt es ein Wiedersehen mit den Urgesteinen der US-Komödie ... Dennoch bietet NACHTS IM MUSEUM solide, laute, chaotische Unterhaltung. Hollywood-Eventkino für die Feiertage. Der Charme und Witz von richtig gelungenen Abenteuer-Kinderfilmen wie den GOONIES geht dem durchkalkulierten und allzu glatten NACHTS IM MUSEUM aber ab."

21. Dezember 2006 | NACHTS IM MUSEUM • Kritik • film-dienst 26/2006

Für Sascha Koebner verläßt sich der Film "ganz auf die komödiantische Kraft Ben Stillers, der als besorgter und umsorgender Vater weit weniger glaubhaft wirkt denn als verängstigter, zeitweise panischer Nachtwächter. Die Nebenrollen, besetzt mit Robin Williams als Roosevelt und dem mehrfach ausgezeichneten britischen Komödianten Ricky Gervais als penibler, stets gereizter Museumsdirektor, sind unterentwickelt und werden den Fähigkeiten ihrer Darsteller nicht gerecht. Ist der banale Plot erst abgearbeitet, findet sich doch noch eine originelle Schlusseinstellung."

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